sr-skip-to-main-content sr-skip-to-main-menu sr-skip-to-footer-menu

Suche

blog-type

Artikel Guide Video Infografik Webinar Podcast

Wie man mit E-Mail-Marketing einen Bedarf an Produkten oder Dienstleistungen erzeugt

0
share

Manchmal hört man die Aussage, dass Verkäufer:innen und Marketer:innen Bedürfnisse schaffen. In Wirklichkeit geht es aber beim Marketing oder Verkauf nicht darum, dass neue Bedürfnisse geweckt werden, sondern dass eine Lösung für ein bereits bestehendes Bedürfnis von einem Unternehmen gefunden und angeboten wird.

Potenzielle Kund:innen sind sich dieses Bedarfs jedoch nicht immer bewusst – zumindest nicht am Anfang. Dies stellt eine Herausforderung für Verkäufer:innen dar: Wie bringe ich einen Kunden oder eine Kundin dazu, ein Produkt oder eine Dienstleistung zu wollen, von der er oder sie noch nicht weiß, dass sie ihm oder ihr einen Nutzen bringt? Wenn Sie versuchen, einer Person etwas zu verkaufen, die noch nicht einmal ihren eigenen Bedarf erkannt hat, wird sie höchstwahrscheinlich nicht an Ihrem Angebot interessiert sein.

Bevor ein Kunde bereit ist, einen Kauf zu tätigen oder auch nur einen Kauf in Erwägung zu ziehen, müssen Sie ihn davon überzeugen, dass A) das von Ihnen angebotene Produkt oder die Dienstleistung sein Problem lösen kann und B) Ihre Lösung die beste Option für ihn ist.

E-Mail-Marketing ist dafür eine hervorragende Methode. Werfen Sie einen Blick auf diese 6 Tipps und erfahren Sie, wie Sie Ihre potenziellen Kund:innen mit E-Mails erfolgreich davon überzeugen können, dass sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung benötigen.

  1. Punkten Sie mit hochwertigen Newsletter-Inhalten
  2. Informieren Sie sich über aktuelle News, Trends und Saisons
  3. Schaffen Sie ein Gefühl der Dringlichkeit
  4. Berichten Sie von Ergebnissen und Erfahrungen ihrer Kund:innen
  5. Erinnern Sie Kund:innen an ihren Bedarf
  6. Bieten Sie zusätzliche Produkte an

1. Punkten Sie mit hochwertigen Newsletter-Inhalten

Eine einfache Möglichkeit, potenzielle Kund:innen zum Kauf zu bewegen, besteht darin, ein relevantes Problem, eine Herausforderung oder eine Chance zu präsentieren, mit der Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung in Verbindung steht.

Bringen Sie den Leser:innen das Thema und Ihr Fachwissen mit nützlichen, hochwertigen Inhalten näher. Manche nennen dies „verkaufen, ohne zu verkaufen“.

Wenn zum Beispiel eine Person, die sich für Fotografie interessiert, in einem Fotogeschäft ein Video über die besten Tipps und Tools für Porträtaufnahmen sieht, wird das Video wahrscheinlich dazu beitragen, dass sie neues Kamerazubehör kaufen will. Vielleicht helfen ihr einige der im Video erwähnten Produkte, bessere Fotos zu machen, was dazu beitragen könnte, dass sie in diesem Bereich besser wird.

Indem Sie hochwertige und nützliche Inhalte bereitstellen, können Sie nicht nur Ihre potenziellen Kund:innen davon überzeugen, dass sie das betreffende Produkt oder die betreffende Dienstleistung benötigen, sondern auch ein seriöses Image als Unternehmen aufbauen. Aus diesem Grund ist es wahrscheinlich, dass Kund:innen sich für Sie statt Ihrer Konkurrenz entscheiden, sobald sie zum Kauf bereit sind.

Newsletter sind eine hervorragende Möglichkeit, Ihren potenziellen Kund:innen hochwertige Inhalte zu vermitteln. Sie können kürzere Inhalte, wie z. B. Kurztipps, direkt in der E-Mail teilen oder Links verwenden, um die Leser:innen auf Ihre längeren Inhalte, wie z. B. Blogbeiträge, Videos, Anleitungen oder Websites, zu verweisen.

Bei Liana geben wir in unserem monatlichen Newsletter nützliche Tipps zu digitalem Marketing und Kommunikation. Melden Sie sich gerne über den untenstehenden Link an.

Laden Sie hierfür die Liste der Personen herunter, die auf einen bestimmten Newsletter-Link geklickt haben, und senden Sie ihnen eine neue E-Mail. 

Mit Marketing-Automation können Sie den manuellen Arbeitsaufwand reduzieren und den automatischen Versand von E-Mails nach einer bestimmten Zeitspanne planen.

Über eine Umfragefunktion können Sie die Leser:innen direkt fragen, zu welchem Thema sie mehr Informationen erhalten möchten.

Mit modernen E-Mail-Marketing-Tools, wie zum Beispiel LianaMailer, können Marketingspezialisten genau sehen, welche Abonnent:innen welche Links anklicken. Dies kann zum Beispiel für Verkäufer:innen im B2B-Bereich von großem Nutzen sein.

2. Informieren Sie sich über aktuelle News, Trends und Saisons

Trends, Neuigkeiten, saisonale Entwicklungen und andere aktuelle Themen schaffen Bedürfnisse, die Sie bei der Planung Ihres Marketings berücksichtigen sollten.

Bietet Ihr Online-Shop eine Lieferung am nächsten Tag und die Verpackung von Geschenken an? Stellen Sie sicher, dass diese Wettbewerbsvorteile in Ihrem Newsletter hervorgehoben werden, beispielsweise in der Weihnachtszeit: Auf diese Weise könnte sich eine Person, die in letzter Minute Geschenke kauft, dafür entscheiden, diese bei Ihrem Online-Shop zu bestellen, anstatt sie in einem Kaufhaus vor Ort zu holen.

Granit wirbt in seinem Newsletter zu Beginn der Herbstsaison, wenn es wieder in die Schule oder an den Arbeitsplatz geht, für Home-Office-Zubehör – und viele werden auch weiterhin remote arbeiten.

Saisonale Kampagnen lassen sich leicht im Voraus planen. Lesen Sie unserem Artikel 10 Tipps für die Erstellung eines Content-Kalenders und erfahren Sie mehr über die Planung und Terminierung von Inhalten im Laufe des Jahres.

Oder ist vielleicht einer Ihrer Konkurrenten wegen seines unethischen Verhaltens in die Schlagzeilen gekommen? Dies kann möglicherweise dazu führen, dass viele Kund:innen ihren Produkt- oder Serviceanbieter wechseln wollen. Sie können zum Beispiel positive Kundenrezensionen in Ihrem Newsletter veröffentlichen, um zu zeigen, dass Ihr Unternehmen vertrauenswürdig ist.

3. Schaffen Sie ein Gefühl der Dringlichkeit

Ein Gefühl der Dringlichkeit zu schaffen, ist eine ausgezeichnete Marketingtechnik. Wenn ein Produkt oder ein kostenloses Testangebot nur für eine begrenzte Zeit verfügbar ist, müssen Kund:innen schnell reagieren, um die Gelegenheit nicht zu verpassen.

Beispiele für E-Mails, die ein Gefühl der Dringlichkeit vermitteln:

  • Ein Angebot oder ein Rabattcode mit begrenzter Gültigkeitsdauer
  • Eine E-Mail-Benachrichtigung über Artikel oder Tickets, die fast ausverkauft sind
  • Ein Hinweis auf eine bevorstehende Produkteinführung, wenn zu erwarten ist, dass das Produkt schnell ausverkauft sein wird
  • Eine E-Mail-Benachrichtigung über ein zuvor ausverkauftes Produkt, das jetzt wieder auf Lager ist 

Moz bietet für einen begrenzten Zeitraum eine kostenlose Testversion der Pro-Version an. In der E-Mail wird mit Formulierungen wie „Die Zeit läuft ab“ ein Gefühl der Dringlichkeit vermittelt.

4. Berichten Sie von Ergebnissen und Erfahrungen ihrer Kund:innen

Indem Sie Bewertungen und Ergebnisse von Kund:innen in Ihren Newslettern veröffentlichen, zeigen Sie Ihren potenziellen Kund:innen, welche Vorteile sie aus der Nutzung Ihres Produkts oder Ihrer Dienstleistung ziehen können – oder was sie möglicherweise im Vergleich zu ihren Mitbewerbern verpassen, wenn sie es nicht nutzen. 

Wie bewerten Ihre Kund:innen auf einer Skala von 1-10 den Service in Ihrem Online-Shop? Welche Art von Ergebnissen haben Ihre Kund:innen mit Hilfe Ihres Fitnessprogramms erzielt? Wie konnte Ihre Lösung den Umsatz eines Unternehmens um X Prozent in einem Zeitraum von Y steigern?

Lassen Sie die Zahlen für sich sprechen, und nutzen Sie sie, um die Aufmerksamkeit der Leser:innen zu wecken. Zum Beispiel klingt „98 % unserer Kund:innen empfehlen uns weiter“ überzeugender als „die meisten unserer Kund:innen empfehlen uns weiter“.

Manchmal berichten wir in unseren Newslettern auch über die hervorragenden Ergebnisse die unsere Kund:innen – Expert:innen für digitales Marketing und Kommunikation – erzielt haben.

5. Erinnern Sie Kund:innen an ihren Bedarf

Kund:innen sind sich ihrer eigenen Bedürfnisse oft durchaus bewusst – eine Person muss beispielsweise Lebensmittel oder Kleidung kaufen, unabhängig davon, ob sie eine entsprechende Werbung sieht oder nicht.

Bei bestimmten Produkten nehmen sich Kund:innen jedoch wirklich Zeit, um die verschiedenen Möglichkeiten abzuwägen und sorgfältig über den Kauf nachzudenken. Kund:innen besuchen oft verschiedene Online-Shops und kaufen am Ende doch nichts – auch wenn sie vielleicht schon einige passende Angebote gefunden haben. Wenn der Bedarf nicht dringend ist, kann es leicht passieren, dass sie ein Produkt wieder vergessen, auch wenn sie es schon öfters beäugt haben.

Erinnern Sie Ihre Kund:innen durch automatische E-Mails an ihren Bedarf. Eine verbreitete Methode hierfür ist die Verwendung von Warenkorb-Erinnerungen oder E-Mails über die Artikel, die ein Kunde zu seinen Favoriten hinzugefügt hat.

Laut Moosend kehren durchschnittlich 11 % der Online-Käufer:innen zurück, um ein Produkt zu kaufen, das sie sich zuvor angesehen haben, nachdem sie eine E-Mail über einen Warenkorbabbruch erhalten haben.

Der Secondhand-Luxusmarktplatz Vestiaire Collective sendet seinen Kund:innen E-Mails über Preissenkungen bei Artikeln, die sie auf ihre Favoritenliste gesetzt haben.

6. Bieten Sie zusätzliche Produkte an

Der Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung kann auch einen Bedarf an anderen Produkten oder Dienstleistungen wecken. E-Mail-Marketing ist eine ideale Methode für Upselling- und Cross-Selling-Kampagnen.

Wer zum Beispiel ein neues Fahrrad bestellt hat, braucht vielleicht auch einen neuen Helm, oder wer einen Laptop kauft, braucht vielleicht auch eine Antivirensoftware oder eine Schutzhülle. Bieten Sie Ihren Kund:innen per E-Mail relevante zusätzliche Produkte oder Dienstleistungen an.

Beispiele für B2C-Automatisierung wie Upselling und Cross-Selling finden Sie in unserem Artikel Marketing-Automation: B2C-Beispiele (+PDF).

airBaltic bietet Flugreisenden zusätzliche Serviceleistungen per E-Mail an.

Möchten Sie mehr über E-Mail-Marketing erfahren?

Starten Sie als neue:r Unternehmer:in gerade erst im Bereich E-Mail-Marketing durch oder sind Sie ein Profi, der die Grundlagen noch einmal wiederholen möchte? Laden Sie sich unseren E-Mail-Marketing Guide für Anfänger herunter und erfahren Sie mehr!

Guide downloaden

Katariina Salmela