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10 Tipps zur Erstellung eines Content-Kalenders

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Wie kann man dauerhaft interessanten, ansprechenden und relevanten Content für potenzielle und aktuelle Kunden erstellen und bereitstellen? Diese Frage beschäftigt Marketing- und Kommunikationsexperten häufig. 

Auch wenn das Unternehmen über talentierte Autoren und technisch versierte Social Media Experten verfügt, kann die Erstellung immer neuer relevanter Inhalte von Zeit zu Zeit sehr herausfordernd sein. Ein Content-Kalender kann die Lösung sein, nach der Sie suchen. 

Businesses tend to be motivated to create and share more content, but the scarcity of time and human resources often gets in the way. Especially the companies who handle their digital marketing and content creation in-house can often struggle with carrying out all of their planned content.

Die Wurzel des Problems ist jedoch nicht immer die Menge der Ressourcen selbst, sondern vielmehr die ineffiziente Nutzung dieser Ressourcen aufgrund schlechter Planung. 

Ein Content-Kalender ist eine einfache Möglichkeit, dieses Problem zu bekämpfen und die knappen Ressourcen Ihres Unternehmens optimal zu nutzen. Er ist ein effektives Werkzeug zur Koordinierung der Inhaltserstellung und hilft, das anstehende Arbeitspensum Ihres Teams in klare, leicht zu verwaltende Einheiten zu unterteilen.

Wenn Sie dieses Tool in Ihren Planungsprozess implementieren, müssen Sie weniger Zeit damit verbringen, sich zu fragen, was genau Sie schreiben sollen und können sich stattdessen auf die Erstellung selbst konzentrieren. Wir haben 10 Tipps zusammengestellt, die Ihnen den Einstieg in die Erstellung Ihres eigenen Content-Kalenders erleichtern: 

1. Definieren Sie Ihre Ziele

Beginnen Sie bei der Planung Ihrer zukünftigen Inhalte mit der Frage: Was ist das Hauptziel des Inhalts? Die Antwort auf diese Frage sollte als Grundlage für die Bestimmung des richtigen Kanals und Formats dienen. Soll der Content neue Leads generieren, Leser auf die Webseite leiten, die Sichtbarkeit erhöhen oder vielleicht die Anzahl Ihrer Facebook-Follower steigern?

Die gesetzten Ziele haben einen wesentlichen Einfluss darauf, an wen, wo und wie oft Sie Inhalte veröffentlichen. Daher ist es wichtig, dass Ihr Team vor und während des Planungsprozesses ein klares Verständnis von Ihren Zielen hat. 

Die Definition Ihrer Ziele sollte daher der erste Schritt zur Implementierung eines Content-Kalenders sein. Die Veröffentlichung von Inhalten ohne ein klares Ziel wird Ihrem Unternehmen keinen Nutzen bringen – es wird nur Ressourcen verschwenden. Die Person, die an jedem Projekt oder Punkt des Kalenders arbeitet, sollte eine klare Vorstellung davon haben, was die erwarteten Ergebnisse sind.

2. Erstellen Sie eine Vorlage für den Kalender

Im Internet gibt es eine Fülle von Tools, die Kalenderfunktionen anbieten – wählen Sie einfach die Vorlage, die Ihnen am besten gefällt. Da die Einführung einer neuen Software jedoch zeitaufwändig sein kann, sollte Ihr Content-Kalender so einfach sein wie eine einfache Tabellenkalkulation. 

Der Kalender sollte über eine Freigabeoption verfügen, wenn Sie Inhalte gemeinsam mit der gesamten Organisation planen. Sie können beispielsweise mit dem kostenlosen Tool Google Sheets eine Kalendervorlage erstellen, die es jedem, der an der Contenterstellung beteiligt ist, ermöglicht, das Blatt auf seinem eigenen Computer zu bearbeiten und Kommentare und Ideen hinzuzufügen. 

Ihr Content-Kalender kann nach den spezifischen Bedürfnissen Ihres Teams erstellt werden, sollte aber mindestens die folgenden Informationen enthalten:

  • Den Kanal, in dem der Inhalt veröffentlicht werden soll
  • Das Thema
  • Die Art des Contents
  • Das Datum und die Uhrzeit der Veröffentlichung
  • Die verantwortliche Person
  • Follow-through: Wurde der Content wie geplant veröffentlicht?

Hier ist ein Beispiel dafür, wie eine einfache Inhaltskalender-Vorlage aussehen kann:

3. Wählen Sie die geeigneten Kanäle

Finden Sie heraus, welche Kanäle Ihre aktuellen und potenziellen Kunden nutzen. Das wird Ihnen helfen, die Art von Content zu definieren, auf die Sie sich konzentrieren sollten. Sollen Sie Artikel auf Ihrem Blog veröffentlichen? Bilder auf Instagram und Twitter? Videos auf YouTube? Eine Umfrage auf Facebook?

Um Ihr Publikum zu erweitern, kann es von Vorteil sein, Content auf verschiedenen Plattformen und in mehreren Formaten zu veröffentlichen. Sie sollten allerdings sicherstellen, dass Sie über genügend Ressourcen verfügen, um sich auf die Plattformen zu konzentrieren, auf denen Sie auch erscheinen möchten. Priorisieren Sie Ihre wichtigsten Kanäle und konzentrieren Sie sich darauf, qualitativ hochwertige Inhalte zu erstellen, anstatt ziellos auf allen erdenklichen Plattformen zu posten. 

Social Media Posts sind in der Regel die einfachste und am wenigsten zeitaufwändige Art von Content, den Sie erstellen können. Stellen Sie jedoch sicher, dass Ihr Content-Kalender nicht nur ein Social Media Kalender ist, sondern auch andere, detailliertere Inhalte enthält. 

Pressemitteilungen, Fachartikel und Gastblogs sollten in Ihrem Kommunikations- und Marketingplan für das Jahr enthalten sein, da Sie Ihren potenziellen Kunden durch die Bereitstellung von mehr Informationen wahrscheinlich einen höheren Wert bieten. 

Darüber hinaus können soziale Medien als effektiver Weg genutzt werden, um Cross Promotion zu betreiben und detailliertere Inhalte zu teilen. Das Posten einer Infografik aus einem Blogbeitrag auf Instagram oder das Teilen eines Artikels auf LinkedIn oder Twitter wird mehr Traffic erzeugen und Kunden auf Ihre Webseite bringen. 

4. Starten Sie mit dem Kalenderjahr

Nutzen Sie das Kalenderjahr als Basis, wenn Sie mit der Planung Ihres Contents beginnen. Markieren Sie alle wichtigen Ereignisse, um die Sie Ihren Content aufbauen wollen – Feiertage, Messen, Seminare und Schulungen. Dieser einfache Schritt hilft Ihnen dabei, die Art der Inhalte zu bestimmen, die Sie in Zukunft benötigen werden, und, das anstehende Arbeitsaufkommen abzuschätzen, wodurch sich Ihr Team im Voraus darauf vorbereiten kann.

5. Fügen Sie Ihren eigenen Content hinzu

Wenn Sie alle wichtigen Ereignisse aufgeschrieben haben, beginnen Sie, die Lücken mit relevanten Inhaltsideen zu füllen. Dieser Content könnte z. B. sein:

  • Themenbeiträge: Nehmen Sie an einer Messe oder einem Seminar teil? Gibt es ein aktuelles Diskussionsthema in Ihrer Branche? Greifen Sie aktuelle Themen schnell auf. 
  • Serienbeiträge: Haben Sie sich auf eine Dienstleistung spezialisiert, über die Sie Ihren Kunden gerne mehr erzählen möchten? Serienbeiträge sind eine großartige Möglichkeit, um zu informieren und Ihre Fachwissen zu teilen.  
  • Fachartikel und Gastblogs zu Ihren Dienstleistungen und aktuellen Themen aus Ihrer Branche. 
  • Pressemitteilungen über die Einführung eines neuen Produkts, Forschungsergebnisse oder die Internationalisierung Ihres Unternehmens, um nur einige zu nennen
  • Saisonale oder Urlaubsgrüße
  • Videos oder Bilder von Veranstaltungen, Kampagnen, Produkten und Projekten
  • Stakeholder-Geschichten und Interviews in Form eines Videos oder eines Fallbeispiels
  • Interessante und lustige Details über das Unternehmen – Wer kommt ins Büro, was passiert in der Kaffeepause?

Stellen Sie sicher, dass Sie genügend relevante Ideen haben, um Ihren Zeitplan zu füllen. Bringen Sie Abwechslung in Ihren Content, um diesen interessant zu halten. 

6. Halten Sie „Evergreen Content“ bereit

Inhalte, die nicht an ein bestimmtes Datum oder eine bestimmte Zeit gebunden sind, werden sowohl für Ihre Kunden als auch für Ihr Unternehmen immer nützlich sein. Da zeitgemäße Themen immer relevant sind und online gesucht werden, werden diese Art von Inhalten wahrscheinlich auch nach der ersten Veröffentlichung weiterhin Klicks und Besuche erhalten. 

Außerdem ist es auch einfach, Ihre älteren, zeitlosen Artikel und Blogbeiträge Ihrem Publikum erneut vorzustellen, indem Sie sie mit Links zu Ihren neueren Inhalten zu ähnlichen Themen versehen. 

Zeitloser Content kann Sie auch in Zeiten retten, in denen es z. B. zu Verzögerungen in Ihrem Zeitplan kommt oder Ihr Team andere Aufgaben priorisieren muss. Es sollte einen Platz in Ihrem Content-Kalender für „Evergreen Content“ geben, der jederzeit verwendet werden kann. 

7. Nutzen Sie bereits vorhandenen Content

Sie müssen Inhalte nicht immer von Grund auf neu erstellen. Die meisten Unternehmen haben nützlichen Content auf Lager, der noch nicht genutzt wurde, z. B. Daten aus dem CRM-System und Ergebnisse von Kundenumfragen. 

Auch alte Blogbeiträge können wiederverwendet und über verschiedene Kanäle aktualisiert werden, z. B. indem sie in kurze Videos umgewandelt werden. Ihre potenziellen Kunden suchen möglicherweise auf verschiedenen Plattformen nach Informationen, weshalb es eine gute Idee sein kann, ähnliche Themen in unterschiedlichen Formaten aufzubereiten. Auf diese Weise machen Sie das Beste aus all dem wertvollen Content, den Sie erstellt haben und erreichen verschiedene Zielgruppen. 

Hier ist ein Beispiel für ein Video, das auf der Grundlage eines Artikels aus 2019 erstellt wurde: Blog SEO: 17 Tipps, damit Ihr Blog bei Google besser rankt (mit echten Beispielen).

 

 

Es ist auch wichtig, sicherzustellen, dass die Inhalte auf Ihrer Webseite aktuell sind, da viele potenzielle Kunden Ihre älteren Blogbeiträge oder Artikel anschauen könnten. Wenn Sie diese gelegentlich überprüfen und aktualisieren, um sicherzustellen, dass Ihre Inhalte korrekt sind, lässt Sie das professionell und zuverlässig wirken. 

Markieren Sie die aktualisierten Artikel, um Ihre Leser wissen zu lassen, dass Ihr Content auf dem neuesten Stand ist.

8. Überlegen Sie, wie häufig Sie veröffentlichen möchten und setzen Sie Zeitlimits

Sie sollten überlegen, wie oft Sie realistischer Weise neue Inhalte veröffentlichen können. Da die Erstellung von Content zeitaufwändig ist, ist es wichtig, eine Frequenz festzulegen, in der Sie veröffentlichen können. Wenn der Kalender zu voll ist, wird Ihr Content darunter leiden. Es sollten jedoch genug Inhalte vorhanden sein, um regelmäßig Traffic auf Ihrer Webseite zu erzeugen und Ihren Kunden einen Mehrwert zu bieten. 

Ein Content-Kalender hilft Ihnen, die geschäftigsten Zeiten für Ihr Unternehmen zu erkennen. Die Planung im Voraus hilft allen Mitarbeitern, sich auf die arbeitsreichsten Monate vorzubereiten und stellt sicher, dass Projekte rechtzeitig vor dem Veröffentlichungsdatum begonnen und abgeschlossen werden. Die Planung sollte also immer zeitlich begrenzt sein, um sicherzustellen, dass die Fristen eingehalten werden. 

Ein gewisses Maß an Flexibilität sollte bei der Terminplanung aber auch berücksichtigt und zugelassen werden. Es kann Situationen geben, in denen Ihr Unternehmen schnell auf externe Ereignisse oder Neuigkeiten reagieren muss. Daher könnte es z. B. eine gute Idee sein, die ursprünglich geplanten und weniger dringenden Inhalte auf später zu verschieben und stattdessen aktuelle Neuigkeiten zu verarbeiten.

9. Aktualisieren und überprüfen Sie Ihren Content-Kalender

Es gibt keine endgültige Antwort darauf, wie lange im Voraus Ihr Content geplant werden sollte. Die Vorausplanung hängt von mehreren Faktoren ab, z. B davon, wie sprunghaft Ihr Geschäftsfeld ist, und vielleicht auch von einigen Faktoren, die sich speziell auf Ihr Unternehmen beziehen. 

Sie sollten jedoch bedenken, je früher Sie Ihren Content planen, desto besser bleibt die Kontinuität Ihrer veröffentlichten Inhalte bestehen. Eine einfache Richtlinie ist, die Hauptinhalte für das ganze Jahr zu planen und dann die wöchentlichen und täglichen Inhalte für den Folgemonat detaillierter zu planen. 

Es sollte zudem die Möglichkeit bestehen, dass Mitarbeiter Ihre Gedanken austauschen und die Pläne bei Bedarf aktualisieren können. Es kann eine gute Idee sein, den Content-Kalender regelmäßig mit dem gesamten Team zu besprechen. Das wird Ihnen dabei helfen, auf dem richtigen Weg zu bleiben und sich an mögliche Änderungen anzupassen.

10. Beobachten Sie, wie Ihr Content ankommt

Einer der positiven Aspekte des digitalen Marketings ist es, das fast alles messbar ist. Nachdem ein Unternehmen jedoch viel Zeit in die Erstellung und Verbreitung von qualitativ hochwertigem Content investiert hat, wird die Messung der tatsächlichen Auswirkungen der Inhalte oft in den Hintergrund gedrängt. 

Sie sollten sich etwas Zeit nehmen, um Ihre eigenen Abläufe und Daten zu untersuchen und diese in Ihren zukünftigen Plänen zu berücksichtigen. Welche Beiträge in den sozialen Medien haben die meisten Gespräche ausgelöst? Welche Blogbeiträge wurden geteilt? Wie viel Sichtbarkeit haben Ihre Pressemitteilungen in den Medien erlangt?

Sobald Sie wissen, welche Art von Content Ihre Leser interessiert, können Sie sich weiterentwickeln und in Zukunft noch interessantere und ansprechendere Inhalte erstellen.

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