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Wie erreichen Sie Kunden mit E-Mail-Marketing? – 8 Tipps

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Auch im Jahr 2021 gilt E-Mail-Marketing als eines der kosteneffizientesten digitalen Marketinginstrumente. Der hohe ROI (Return on Investment) zeigt, dass bereits mit einer relativ geringen Investition der Umsatz eines Unternehmens deutlich gesteigert werden kann.

Modernes E-Mail-Marketing findet nicht immer die Anerkennung, die es verdient – manche sehen es immer noch als „old school“ an, und neuere digitale Marketingmethoden wie Social Media Marketing oft im Mittelpunkt der Diskussion stehen. Wenn es jedoch optimal eingesetzt wird, kann E-Mail-Marketing eine äußerst effektive Methode sein, um Ihre Leads zu pflegen und langjährige Kunden zu binden.

Spammen Sie also nicht einfach ziellos Ihre potenziellen Kunden mit einzelnen Anzeigen oder Kampagnen zu – setzen Sie diese 8 Tipps in Ihrer E-Mail-Marketing-Strategie um:

  1. Bauen Sie Ihre Mailingliste selbst auf
  2. Überzeugen Sie mit einer aussagekräftigen Betreffzeile
  3. Bieten Sie einen echten Mehrwert
  4. Langweilen Sie den Leser nicht
  5. Bindung durch Aktivierung
  6. Optimieren, personalisieren, automatisieren
  7. Stimmen Sie das visuelle Design auf Ihre Marke ab
  8. Lassen Sie die Abonnenten selbst entscheiden

1. Bauen Sie Ihre Mailingliste selbst auf

Ich kann mich nicht daran erinnern, mich für diesen Newsletter angemeldet zu haben? Wie ist diese Firma überhaupt an meine E-Mail-Adresse gekommen? 👀

Dies ist oft die Reaktion von Personen, die zufällige Marketing-E-Mails von Unternehmen erhalten, von denen sie noch nie gehört haben. Sie werden die E-Mail wahrscheinlich entweder ignorieren, sich sofort von der Mailingliste abmelden oder die Nachricht direkt in den Junk-Mail-Bereich verschieben. Dies kann auch Ihre Zustellbarkeit beeinträchtigen.

Kaufen Sie niemals eine Mailingliste – bauen Sie sie immer selbst auf.

Wenn Sie eine Mailingliste kaufen, geben Sie im Prinzip Geld für eine Menge nicht funktionierender, oder zumindest nicht zielgerichteter E-Mail-Adressen aus. Im schlimmsten Fall ist die gekaufte Liste nicht einmal rechtens zusammengestellt, und Sie schaden damit dem Ruf Ihres Unternehmens.

Die Pflege Ihrer Leads und die Ansprache Ihrer Kunden ist viel effizienter, wenn diese Ihren Newsletter aus eigenem Entschluss abonniert haben. Auf diese Weise erhalten sie genau das, wofür sie sich angemeldet haben, anstatt mit E-Mails überhäuft zu werden, für die sie sich nicht interessieren.

Wie kann ich Abonnenten gewinnen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Abonnenten für Ihren Newsletter zu gewinnen. Eine der gängigsten Methoden ist die Verwendung eines Opt-in-Formulars. Platzieren Sie es auf Ihrer Website und zeigen Sie es den Kunden Ihres Online-Shops, wenn sie einen Kauf tätigen, oder den Online-Besuchern, die sich für Ihre Veranstaltung anmelden oder einem Mitgliedschaftsprogramm beitreten, um nur einige Beispiele zu nennen.

Sie können Menschen auch mit Lead-Magneten auf Ihre Mailing-Liste lenken, indem Sie ihnen wertvolle Inhalte wie herunterladbare Leitfäden oder Rabattcodes anbieten, oder indem Sie z. B. ein Werbegeschenk anbieten.

Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Ihre eigene Datenbank erweitern können: The End of Third-party Cookies – How to Prepare with Digital Marketing Tools? 

Die Verwendung einer Double-Opt-In-Funktion stellt sicher, dass die E-Mail-Adressen Ihrer Abonnenten echt sind, da sie die E-Mail über einen persönlich zugesandten Link bestätigen müssen. Stellen Sie sicher, dass Sie am Ende jedes Newsletters den Empfänger wissen lassen, warum er die E-Mail erhalten hat – oder anders gesagt, wie Ihr Unternehmen an seine E-Mail-Adresse gekommen ist.

ResQ bietet seinen Kunden persönliche Empfehlungscodes, mit denen sie sowohl für ihre Freunde als auch für sich selbst Rabattcodes erhalten können. Die neuen Benutzer werden in die Mailingliste aufgenommen.

2. Überzeugen Sie mit einer aussagekräftigen Betreffzeile

Viele Menschen lesen ihre E-Mails auf mobilen Geräten. Laut eMailmonday kann der Anteil der mobilen E-Mail-Nutzer bis zu 78 % betragen, abhängig von Faktoren wie Ihrer Zielgruppe. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass Sie mit einer Flut von Benachrichtigungen um die Aufmerksamkeit des Empfängers kämpfen.

Was würden Sie zuerst anklicken: neue Instagram-Likes, einen Facebook-Post, eine Nachricht von einem Freund, einen Tweet, der von Ihrer bevorzugten öffentlichen Person gepostet wurde, oder eine E-Mail von einem Unternehmen?

Es gleicht einem Dschungel: Der Wettbewerb um die Aufmerksamkeit eines potenziellen Kunden ist hart.

Erstellen Sie Betreffzeilen, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen: Dies ist ein wichtiger Teil des Engagement-Prozesses. Allein die Überschrift muss den Mehrwert des Newsletters kommunizieren und den Empfänger dazu bringen, ihn zu öffnen und zu lesen.  

Mit A/B-Tests können Sie feststellen, welche Art von Betreffzeilen bei Ihrer Zielgruppe funktionieren. Mit dieser Funktion können Sie zwei verschiedene Versionen des Newsletters an einen kleinen Prozentsatz Ihres Verteilers senden und am Ende die Überschrift auswählen, die bei den verbleibenden Empfängern besser ankam.

Achten Sie auch auf die Länge der Betreffzeile. Auf vielen Geräten passen nur die ersten Wörter auf den Bildschirm. Wählen Sie deshalb lieber kürzere Betreffzeilen von etwa fünf bis sieben Wörtern.

Weiterführende Infos zu diesem Thema: Wie schreibe ich eine gute Betreffzeile?

Die Betreffzeile von Gymshark So… what will we talk about? (Also... worüber sollen wir sprechen?) zieht die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich. Durch die Frage an die Abonnenten, an welchen Themen sie interessiert sind, ist das Unternehmen in der Lage, ihnen hochwertigere Inhalte zu bieten.

3. Bieten Sie einen echten Mehrwert

Achten Sie darauf, dass jeder Newsletter den Abonnenten einen Mehrwert bietet. Die E-Mail kann dem Empfänger konkrete Vorteile bringen, wie z. B.:

  • Tipps oder einen Leitfaden
  • Ein persönliches Angebot oder einen Rabattcode
  • Personalisierte Inhalte, wie z. B. ein Artikel, der speziell für die betreffende Person auf der Grundlage ihrer zuvor gelesenen Inhalte ausgewählt wurde
  • Eine Erinnerung
  • Eine Einladung zu einer Veranstaltung

LinkedIn bietet in seinen Newslettern kostenlose personalisierte Kurse für seine Benutzer an. Der Leser muss schnell handeln, wenn er auf die Kurse zugreifen möchte, denn sie sind nur für eine begrenzte Zeit verfügbar

Wert kann auch dadurch geschaffen werden, dass Emotionen geweckt werden oder ein positives Image des Unternehmens erzeugt wird. Dies stärkt das Markenimage des Unternehmens und hilft beim langfristigen Bindungsprozess Ihrer Kunden. Beispiele hierfür wären Dankes- und Willkommensschreiben oder dem Kunden zu zeigen, dass Sie seine Meinung schätzen, indem Sie ihn um sein Feedback bitten.

4. Langweilen Sie den Leser nicht

Gerade in den sozialen Medien gibt es einen klaren Trend, was die Länge der Inhalte angeht: Sowohl Texte als auch Videos werden kürzer. 

Es stimmt zwar, dass längere Inhalte von etwa 1.200 Wörtern tendenziell besser abschneiden, wenn es um Online-Suchergebnisse geht. Wenn wir jedoch ziellos auf unseren Smartphones surfen, neigen wir dazu, kurze Instagram-Bildunterschriften oder 280-Zeichen-Tweets gegenüber längeren Artikeln zu bevorzugen.

Das Gleiche gilt für Videoinhalte: Instagram Stories oder Reels, die nur ein paar Sekunden dauern, werden immer beliebter, da sie einfacher anzusehen sind als 10 Minuten lange Videos.

Behalten Sie dies im Hinterkopf, wenn Sie Ihre Newsletter erstellen: Langweilen Sie Ihre Abonnenten nicht und vergraulen Sie sie nicht durch zu viel Text. 

Wenn wir nicht gerade auf der Suche nach bestimmten Informationen sind, neigen wir oft dazu, uns für einfach zu konsumierende Inhalte zu entscheiden, die unsere Aufmerksamkeitsspanne nicht zu lange fordern. Wenn der Newsletter zu zeitintensiv und schwer zu lesen ist, zum Beispiel während einer Kaffeepause, werden viele Empfänger ihn wahrscheinlich nicht lesen.

Ihr Newsletter sollte daher kurz genug sein, um das Interesse und die Aufmerksamkeit des Empfängers aufrecht zu erhalten. Locken Sie den Leser mit leichten, einfach zugänglichen Inhalten und leiten Sie ihn mit Links zu Ihren längeren Hauptinhalten wie Artikel, Landing Pages oder Online-Shops. Schreiben Sie nicht zu viele Informationen in den Newsletter selbst.

5. Bindung durch Aktivierung

Sobald Sie es geschafft haben, den Leser dazu zu bringen, Ihre E-Mail zu öffnen und den oberen Teil des Schreibens schnell zu überfliegen, ist es an der Zeit, ihn zum Handeln zu bewegen.

Dies ist vielleicht einer der wichtigsten Schritte im Engagement-Prozess, da die Weiterleitung des Lesers zu einem Online-Shop, einer Landing Page oder zu einer Handlung dabei hilft, Ihre Leads in Kunden zu verwandeln.

Die einfachste Methode, Ihre Newsletter-Leser zu aktivieren, ist die Verwendung eines Call-to-Action (CTA) Buttons. Das kann zum Beispiel sein:

  • Neue Produkte ansehen
  • Weiterlesen
  • Leitfaden downloaden
  • Bewerten Sie uns (vielleicht eine Sternebewertung, die der Leser einfach anklicken kann?)

Der CTA muss visuell deutlich und einfach zu verstehen sein. Er muss so aussehen, dass er sich vom Rest des Inhalts abhebt. Er muss auch hoch genug im Mailing platziert sein, damit die Leser, die die Nachricht nur schnell überfliegen, ihn sehen, bevor sie die E-Mail schließen.

6. Optimieren, personalisieren, automatisieren

Das Gute am digitalen Marketing ist, dass das Anklicken der Links auf Newslettern und Websites digitale Spuren hinterlässt, die für ein Unternehmen sehr nützlich sein können. Im Grunde kann alles auf die eine oder andere Weise gemessen werden, und Marketer können und sollten die gesammelten Daten für ihr E-Mail-Marketing nutzen.

Wenn Sie sich auf die Marketingmaßnahmen konzentrieren, die Ergebnisse bringen, und die Maßnahmen optimieren, die nicht so gut funktionieren, können Sie den ROI Ihres Marketings verbessern

Das Sammeln von Daten ermöglicht es Ihnen, Ihre E-Mails zu personalisieren. So können Sie Ihren Newsletter-Abonnenten z. B. informative Artikel zu einem Thema empfehlen, an dem sie interessiert sind, oder ihnen helfen, ein Produkt mit den gewünschten Eigenschaften zu finden.

Wenn der Kunde bei einem Kauf oder in einem Opt-in-Formular zugestimmt hat, dass sein Name gespeichert wird, kann es auch eine schöne Möglichkeit sein, seinen Namen in den Newsletter aufzunehmen.

Durch die Segmentierung einer Mailingliste kann ein Unternehmen gezielt Nachrichten an Empfänger mit bestimmten Kriterien senden. Die Segmente können auf der Basis von früheren Handlungen, wie z. B. Käufen, oder demografischen Faktoren, wie z. B. dem Alter, kategorisiert werden. Auf diese Weise können Newsletter auf eine bestimmte Zielgruppe zugeschnitten werden.

Die gesammelten Daten können auch für eine Automatisierung verwendet werden, die in der Regel mit dem E-Mail-Marketing einhergeht. Bestimmte Vorgänge können so eingestellt werden, dass eine automatisierte E-Mail ausgelöst wird, z. B. eine Warenkorb-Erinnerung in Online-Shops oder ein Dankesschreiben nach einem Kauf oder einer Veranstaltung. Durch die Nutzung der Daten können die Nachrichten zum richtigen Zeitpunkt entweder als Einzelnachrichten oder als Drip-Kampagnen versendet werden, um den Kunden effektiv anzusprechen. 

7. Stimmen Sie das visuelle Design auf Ihre Marke ab

Markenkontinuität ist der entscheidende Faktor: Wie wollen Sie Ihre Marke in Ihren Newslettern kommunizieren?

Befolgen Sie Ihre Markenrichtlinien bei der Gestaltung Ihrer E-Mails und Landing Pages. Kleine Details wie sprachliche oder visuelle Nuancen mögen sich nicht so wichtig anfühlen, aber sie können sich erheblich auf Ihre Klickraten auswirken und darauf, wie Ihre Kunden Ihre Marke sehen. 

Die Steigerung Ihrer Markenbekanntheit kann sich direkt auf die Kundenbindung auswirken und dazu beitragen, dass aus einzelnen Käufern loyale Stammkunden werden.

Ein ästhetisch ansprechendes Design hilft, das Interesse des Lesers aufrechtzuerhalten. Verwenden Sie visuelle Elemente wie Bilder, Videos, Infografiken und verschiedene Layout-Optionen in Ihren Newslettern. 

In diesem Video diskutieren unser Designer Edi und Communications Manager Fanni die Newsletter-Design-Trends für 2021 – falls Sie Inspiration brauchen.

 

Durch das Testen verschiedener Layout- und Stiloptionen können Sie herausfinden, welche Art von Elementen am besten für Ihr Publikum funktioniert. Wir verwenden das LianaMailer Heatmap-Feature, um zu sehen, welche Elemente in unseren Newslettern am häufigsten angeklickt werden.

8. Lassen Sie die Abonnenten selbst entscheiden

Nachdem Sie alle vorherigen Schritte durchgeführt haben, müssen Sie eine optimale Frequenz für den Versand Ihrer Newsletter finden. Ein zu oft versendeter Newsletter kann als Spam angesehen werden – Gleichzeitig wollen Sie aber auch sicherstellen, dass Sie genügend E-Mails versenden, um das Customer Engagement zu steigern.

Ziehen Sie in Erwägung, die Anzahl der Mailings auf die individuellen Bedürfnisse Ihrer Kunden abzustimmen, indem Sie sie im Opt-in-Formular selbst wählen lassen. Fragen Sie sie, ob sie z. B. täglich, wöchentlich oder monatlich eine E-Mail von Ihnen erhalten möchten und welche Art von Inhalten sie von Ihnen lesen möchten.

Zum Beispiel kann es sein, dass eine Person, die eine Online-Zeitung liest, jeden Morgen eine Zusammenstellung von Nachrichten zu einem bestimmten Bereich, wie zum Beispiel Wirtschaft, erhalten möchte. Ein anderer Leser desselben Magazins will einmal pro Woche eine Zusammenfassung der wichtigsten Schlagzeilen über alle Bereiche hinweg.

Das Gleiche kann auch für einen Online-Shop gelten: Eine Person, die sich für ein bestimmtes Gebiet wie Technik oder Mode interessiert, möchte vielleicht einmal pro Woche Informationen über die neuesten Produkte erhalten, während ein Gelegenheitskäufer vielleicht nur einmal im Monat einen ähnlichen Newsletter wünscht.

Wenn der Inhalt genau auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmt ist, wird es viel einfacher, den Leser zu aktivieren. Ein Leser eines Magazins klickt auf die Artikel, die ihn interessieren, und ein Online-Käufer profitiert von den Angeboten, die ihm zu einem günstigen Zeitpunkt zugeschickt werden.

Die New York Times hat für ihre Leser viele verschiedene Newsletter erstellt. Der Abonnent kann sowohl die Häufigkeit als auch das Thema der Inhalte wählen, die er erhalten möchte.

Lassen Sie Abonnenten gehen, wenn sie gehen wollen

Auch die Abmeldung von einer Mailingliste sollte für den Leser durch einen einfachen Link im Newsletter leicht möglich sein. Versuchen Sie nicht, Ihre Abonnenten zu überzeugen, bei Ihnen zu bleiben, indem Sie den Prozess kompliziert machen. Das ist der Grund:

  1. Eine Mailingliste voller inaktiver Kontakte wird Ihnen nichts nützen.
  2. Benutzerfreundlichkeit ist ein Wert an sich – wenn das Abbestellen schwierig ist, fällt dies nur negativ auf Ihr Unternehmen und Ihre Website zurück.
  3. Wenn das Abbestellen nicht einfach genug ist, verschieben viele Leute die E-Mails einfach in ihren Junk-Ordner. Dies kann sich auf die Zustellbarkeit Ihrer Newsletter auswirken.

Möchten Sie mehr über digitales Marketing und Kommunikation erfahren?

 

Katariina Salmela

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