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Website-Redesign: Anleitung in 9 Schritten [mit Praxisbeispielen]

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Website-Redesign: Anleitung in 9 Schritten [mit Praxisbeispielen]
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Websites sind die Basis der digitalen Existenz von Unternehmen. Viele Unternehmensbereiche sind auf die ein oder andere Weise von der Webpräsenz abhängig, so dass die kontinuierliche Pflege und Weiterentwicklung der Website unverzichtbar ist. Dennoch müssen selbst die besten Websites alle paar Jahre komplett erneuert und verbessert sowie durch Kampagnen-Websites und separate Landing Pages vervollständigt werden.

Aber was muss beim Redesign einer Website eigentlich beachtet werden und wie sieht ein erfolgreiches Projekt zur Erneuerung einer Website aus? Darum geht es in diesem Blogbeitrag.

1. Der Masterplan

Wie immer geht alles von den Zielen aus. Es wird Zeit, die Websites zu erneuern – Warum? Was ist das Ziel? Das sollte direkt mit der allgemeinen Strategie des Unternehmens verbunden sein. Ziele können zum Beispiel die Folgenden sein:

  • Mehr Käufer gewinnen
  • Visibilität in den Suchmaschinen verbessern
  • Ein stärkeres Online-Brand erreichen
  • Die Kunden stärker einbeziehen
  • Neue Zielgruppen ansprechen zum Beispiel ein neuer internationaler Markt oder eine neue Kundengruppe
  • Den Online-Kundenservice verbessern
  • Die automatisierten Aktionen auf der Website effektiver gestalten
  • Die Besucher der Website identifizieren und die Daten wirksamer nutzen
  • Die Online- und Offline-Kundenerfahrung besser verbinden
  • Oder ist es nur einfach Zeit, das Design zu überholen?

Unternehmen können auch mehrere Ziele mit der Erneuerung verfolgen, sie sollten jedoch gleich zu Beginn des Projektes festlegen, was das Wichtigste ist und welche Ziele eine nebengeordnete Rolle spielen.

2. Die Projektteilnehmer

Obwohl die Websites allen Abteilungen in Unternehmen helfen, bleibt die Erneuerung noch häufig ein Projekt allein zwischen dem Marketing- und IT-Team.

Besonders bei einem größeren Erneuerungsprojekt der Website sollten neben der Gesamtstrategie des Unternehmens auch die individuellen Strategien der einzelnen Abteilungen beachtet werden.

Zumindest die Aktionen und Herausforderungen der folgenden Teams sollten erfasst werden:

  • Marketing
  • Kommunikation
  • IT
  • Sales
  • Kundenservice
  • HR
  • Online Shop, Lagerverwaltung und Logistik

Eine unternehmensweite Umfrage zur Überarbeitung der Website ist bei der Projektplanung hilfreich und sorgt dafür, dass die verschiedenen Teams und ihre Anforderungen gehört werden.

Am wichtigsten ist jedoch, dass jemand die Leitung des Projektes übernimmt, der zwar die einzelnen Sichtweisen der Abteilungen berücksichtigt, aber trotzdem das letzte Wort hat. Die meisten erfolgreichen Website-Projekte werden entweder vom Marketingteam oder in kleineren Unternehmen vom Geschäftsführer geleitet, weil diese sich reibungslos zwischen den verschiedenen Teilbereichen bewegen können und sich nah an den Schnittstellen mit Kunden befinden.

Bei modernen Website-Projekten stellt die Technologie die Grundlage dar, und die Usability, das Verständnis der Kunden- und Geschäftsprozesse sowie zum Beispiel der Kundenservice müssen beachtet werden, weshalb immer weniger Erneuerungsprojekte alleinig von der IT-Abteilung ausgehen.

3. Kleineres Update oder Generalüberholung?

Eine komplette Erneuerung ist etwas anderes als ein kleines Facelift, denn zwischen einem kleinen Update und einer Generalüberholung liegt ein großer Ressourcenunterschied.

Es lohnt sich, darüber nachzudenken, in welche Richtung man im Moment gehen sollte – und wofür im Unternehmen Ressourcen zur Verfügung stehen.

Das Ausmaß der Veränderung bestimmt auch die Wahl des Anbieters. Wenn das gesamte Design für das Unternehmen von den Farben und dem Logo aus verändert werden soll, sollte neben einem zuverlässigen Technologieanbieter auch eine gute Werbeagentur gewählt werden, mit der das Unternehmen zusammen eine Strategie für die nächsten Jahre realisieren kann. So sollte auch vorgegangen werden, wenn alles von den Visitenkarten bis zu den Druckmaterialien verbessert werden soll.

Wenn die visuelle Erscheinung und die Strategien aber klar sind, spezialisiert sich der ideale Serviceanbieter auf Website-Erneuerungen und bietet eine breite Servicepalette an, die in Verbindung mit ihnen funktioniert. Professionelle Werbeagenturen und Serviceanbieter sind die Zusammenarbeit gewöhnt, sodass die Arbeit mit bestehenden Partnern aus Werbeagentur und CMS-Anbieter immer möglich ist.

4. Alter oder neuer Serviceanbieter?

Weil die Website ein so wichtiger Bestandteil der Präsenz von Unternehmen ist, fällt der Wahl des richtigen Anbieters eine große Bedeutung zu. Es lohnt sich immer, verschiedene Angebote zu vergleichen – und der Preis alleine ist hier ein schlechtes Kriterium.

Auf die lange Sicht sind Zuverlässigkeit, ständige Weiterentwicklung des Service und ein umfangreicher Kundenservice Eigenschaften, für die es sich lohnt, etwas mehr zu bezahlen.

Weil die meisten Unternehmen, die eine Erneuerung ihrer Website anstreben, bereits einen Vertrag mit einem Anbieter haben, ist die größte Frage, ob sie den derzeitigen halten oder zu einem neuen Anbieter wechseln wollen. Eine funktionierende Beziehung mit einem Anbieter muss nicht unbedingt beendet werden, aber wenn das vorhandene System nicht vollständig den Bedürfnissen entspricht, bringt es nichts, daran festzuhalten.

Bei der Beurteilung des derzeitigen Serviceanbieters sollte das Folgende erwogen werden:

  • Haben die Websites zuverlässig funktioniert?
  • War der Kundenservice zufriedenstellend und persönlich?
  • War der Kundenservice sowie die Entwicklung des Service und der Tools aktiv?
  • Wie wurden Probleme gelöst? Wie wurde in Problemsituationen reagiert?
  • Sind Sie als Kunde dem Unternehmen wichtig?
  • Sind Probleme mit den Servern oder mit der Informationssicherheit aufgetreten?
  • Wie sieht die Zukunft des Serviceanbieters aus – Steht zum Beispiel die Fusion mit einem großen internationalen Konzern an oder wie sieht die wirtschaftliche Lage des Unternehmens aus?
  • Wie viel ist im Serviceangebot enthalten: Gibt es ein breites Angebot oder können Sie zumindest an einen Partner weitergeleitet werden, oder müssen Sie ständig die eigene Zeit damit verbringen, neue Serviceanbieter zu suchen, die Ihren Bedürfnissen entsprechen?

5. Wahl des richtigen Werkzeugs

Ein wichtiger Faktor bei der Wahl des Serviceanbieters ist das Tool, welches in den meisten Fällen ein CMS (Content Management System) ist. Dabei müssen die folgenden Faktoren beachtet werden:

  • Benutzerfreundlichkeit – Für ein kompliziertes Tool bezahlen Unternehmen mit viel Arbeitszeit
  • Angebotener Support – Wer hilft in Problemsituationen?
  • Wird ein Training zum Tool angeboten?
  • Entwicklung – Wie oft wird das CMS innerhalb der Vertragszeit aktualisiert und gibt es neue Updates in der Zukunft? 
  • Zukunft: Konzentriert sich der Anbieter auf die Entwicklung des CMS und wächst das Unternehmen oder gibt es Sorgen, dass die Entwicklung in naher Zukunft abgebrochen wird?
  • Zuverlässigkeit und Standort des Service
  • Updates: Wie oft wird das System aktualisiert, wer ist für die Updates verantwortlich, sind sie im Preis inbegriffen – und was ist mit Änderungen an der Gestaltung, Plugins usw., die durch die Updates entstanden sind?
  • Wer sorgt sich um den Sicherheitsaspekt und wie wird die Sicherheit gehandhabt?
  • Anpassbarkeit – Passt sich das CMS auch in der Zukunft den Bedürfnissen an oder müssen Sie das System zum Beispiel durch Wachstum des Business wieder wechseln?
  • Kompatibilität: Wie gut passt das CMS mit den anderen Tools zusammen, die Sie im digitalen Marketing nutzen – jetzt und in der Zukunft?

6. Rollenverteilung

Eine immer größere Anzahl an Services, die mit den Websites verbunden sind, werden unter dem gleichen Dach realisiert. Gleichzeitig wird die Erstellung von Inhalten und die Suchmaschinenoptimierung immer stärker in die internen Aktionen des Unternehmens verknüpft – was auch natürlich ist.

Bei der Planung des Website-Redesign sollte zumindest festgelegt werden, wer die folgenden Bereiche übernimmt.

Während des Projektes:

  • Planung des Designs der Websites
  • Planung der User Experience (UX) für die Website
  • Erstellen der Website und Test der Funktionalität
  • Suchmaschinenoptimierung und Redirects
  • Durchgehen der Inhalte auf den bestehenden Websites
  • Übertragung der Inhalte von der alten Website auf die Neue
  • Erstellung der Inhalte: Texte, Bilder und Videos
  • Möglicher Test der Benutzerfreundlichkeit
  • Follow-Ups und deren Transfer

Nach dem Projekt:

  • Training zur Nutzung des CMS
  • Nutzersupport
  • Technische Wartung und Entwicklung der Website
  • CMS-Updates und die Verwaltung der Änderungen im Design und bei den Plug-Ins durch sie
  • Informationssicherheit
  • Wartung des Service und Sicherheitskopien
  • Technischer Support
  • Zukünftige Suchmaschinenoptimierung
  • Zukünftige Erstellung von Inhalten und Aktualisierungen
  • Mögliche zukünftige Tests (A/B-Tests, Conversion Optimierung)

7. Verbesserung der Leistung

Weil Websites nur alle paar Jahre erneuert werden, bedeutet das natürlich, dass sich die Technologie in dieser Zeit weiterentwickelt hat. Man muss sich nicht mit dem zufrieden geben, was man vor ein paar Jahren bekommen konnte.

Als Faustregel sollten zumindest einige Prozesse durch die Erneuerung verbessert werden – innerhalb des Unternehmens oder für die Kunden, am besten für beide Seiten.

Das Redesign ist ein guter Zeitpunkt, um festzustellen, welche Aktionen auf der Website automatisiert und durch die Verminderung der manuellen Aufgaben vereinfacht werden können. Dabei helfen verschiedene Filter, Listen und Automationen. Ein professioneller Serviceanbieter kann auch dazu Hinweise während des Projektes geben, ein Redesign kann sich so schnell  durch steigende Verkäufe oder die Verringerung der Arbeitszeit für manuelle Aufgaben bezahlt machen.

8. Messbarkeit

Eine neue Website ist eine Investition, die Ergebnisse bringen muss. Weil die Aktionen in Marketing und Kommunikation immer besser gemessen werden können, werden durch die Erneuerung der Website auch Zahlen produziert, die für die Ziele abgeleitet werden können: Mehr Besucher, längere Besuche oder zum Beispiel eine höhere Conversion.

Ein erfahrener Anbieter kann beim Monitoring, Messen und bei den Berichten sowie dem Erkennen der Verbesserungen durch die Erneuerung helfen und beratet Unternehmen bei der Wahl eines Tools dafür. Neben den vielseitigen Aktionen im traditionellen Google Analytics werden auch viele andere Analysetools angeboten. Ein immer größerer Anteil der Daten wird mit Hilfe von Tools für Marketing Automation gemessen.

9. Andere Tools

Die Websites sind oft der Mittelpunkt und das Herz der anderen Aktionen in Marketing und Kommunikation. Ohne sie gibt es keinen Erfolg, jedoch können die Vorteile ohne andere Tools nicht ausgeschöpft werden. In Verbindung mit der Erneuerung der Websites sollten auch die anderen Aktionen in Ordnung gebracht werden.

Durch die Verbindung von Tools von einem Anbieter und die Integration dieser als Teil der Websites können große finanzielle und ressourcenschonende Vorteile erreicht werden.

Sehen Sie sich zum Beispiel die folgenden Tools an:

Steht ein Website-Redesign an?

Kontaktieren Sie unsere Experten und bitten Sie sie, Ihnen unser einfach zu nutzendes LianaCMS vorzustellen. Liana Technologies begleitet Unternehmen schon seit vielen Jahren bei der Erneuerung ihrer Websites, und konzentriert sich auf das Erstellen einer Einheit an Tools, die professionell und auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt die verschiedenen Aktionen im digitalen Marketing und Kommunikation verbindet. Zudem arbeiten wir seit vielen Jahren mit verschiedensten Werbe- und Kommunikationsagenturen, um für unsere Kunden die perfekten Websites zu erstellen.

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Dieser Artikel wurde erstmalig am 19. September 2016 veröffentlicht und am 27. August 2018 aktualisiert.