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Der aktuelle Stand und die Zukunft der mobilen Entwicklung

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Der aktuelle Stand und die Zukunft der mobilen Entwicklung
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Durch den Erfolg der Smartphones ist die Anzahl von mobilen Services in den letzten zehn Jahren fast explodiert. Und seit fünf Jahren entwickeln sich mobile Geräte von eigenständigen Devices zu Tools für die Online-Nutzung.

Die Responsivität von Websites und Online Services ist heute fast immer Pflicht. Optimierung muss besonders für die Verbesserung der Nutzererfahrung beachtet werden, ist aber auch für die Visibilität wichtig, da Google schlecht mobil-optimierte Websites in den Suchergebnissen bestraft.

In unserer heutigen Welt ist die Realität, dass wir mit dem Smartphone sowohl unsere Bankgeschäfte verwalten als auch Essen bestellen können. Gute mobil-optimierte Services sind eine wichtige Investition und ein Wettbewerbsvorteil, wenn die Unterschiede zwischen den Anbietern ansonsten recht klein sind.

"Das getrennte Konzept der mobilen Entwicklung, wie es heute verstanden wird, existiert wahrscheinlich nicht mehr lange", antwortet Timo Hänninen, verantwortlich für die LianaMobile-Abteilung, sofort, als er nach Zukunftsperspektiven der Branche gefragt wird. 

"Die Trennung von Endgeräten für die App-Entwicklung wird unsinnig sein. Die Services müssen einheitlich ungeachtet des Gerätes angeboten werden und die mobilen Geräte werden ein Masterschlüssel für die alltäglichen Aktionen der Menschen", erklärt Hänninen weiter.

Was sind die Faktoren und Konzepte, die die Entwicklung von mobilen Services in der Zukunft beeinflussen? Im Artikel wollen wir ein paar Beispiele hervorheben.

Progressive Web Apps (PWA):

Progressive Web Apps ermöglichen die gleichzeitige Entwicklung von Desktop- und mobilen Plattformen. Die gleiche Applikation wird für alle Oberflächen genutzt entweder im Browser oder als App in den App Stores der verschiedenen Plattformen. Das genutzte Gerät bestimmt, welche Funktionen verwendet werden (Bilder, Videos, lokale Informationen usw.).

Das erlaubt die Entwicklung von einer Applikationsgesamtheit, ohne dass eine getrennte Version für jedes Gerät entwickelt werden muss. Die Entwicklung ist in Bezug auf die Ressourcen beachtlich weniger aufwendig und gleichzeitig kann so eine einheitliche Nutzererfahrung unabhängig vom Gerät erreicht werden.

Internet der Dinge (IdD, Internet of Things):

Der englische Begriff Internet of Things wird im Deutschen meistens mit Internet der Dinge übersetzt, seltener wird es aber auch Allesnetz genannt. IdD meint den wachsenden Trend, in dem Smartphones, Smartwatches, Tablets usw. beginnen, sich untereinander und mit anderen Services häufiger auszutauschen. IdD entstand als Konzept einer dichten Biosphäre schon vor einigen Jahren, jetzt beginnen wir aber in der Situation zu sein, dass die Intelligenz der Geräte bedeutend häufiger eine Rolle spielt. Im neuen intelligenteren Alltag können wir unter anderem:

  • sehen, wo der Bus und die anderen öffentlichen Verkehrsmittel sind, auf die wir warten
  • einen sicheren Spielplatz für die Kinder in der nähe unseren Wohnorts finden
  • die Temperatur des Hauses ändern
  • genau wissen, wann wir die Blumen gießen sollten
  • das Haus oder Auto mit einem Schlüssel auf dem Handy öffnen
  • für den Einkauf mit einer Bezahl-App auf dem Smartphone zahlen
  • das Auto vom Parkplatz vor die Tür rufen (Tesla Summon-Funktion)
  • standortbedingte Angebote an die Kunden senden, die sich in der Nähe des Geschäfts befinden

IdD verwandelt das Smartphone in das Schweizer Taschenmesser des Alltags, mit dem man einen Großteil der täglichen Aktionen direkt über Apps erledigen kann.

Erweiterte Realität (Augmented Reality):

Im Sommer 2016 konnte sich keiner dem Hype um das Spiel Pokémon Go entziehen. Das auf erweiterte Realität und standortbezogene Informationen basierende Spiel war nicht das erste seiner Art vom Entwickler Niantic. Der Vorgänger Ingress, der schon relativ große Popularität erreichen konnte, nutzt Gebäude, Denkmäler und andere auffällige Objekte für die Gestaltung der Spielwelt.

Der traditionelle Weg, erweiterte Realität umzusetzen, ist, zusätzliche Inhalte mit den Informationen der Smartphone-Kamera zu verbinden, damit durch die Kamera neben den Elementen aus der materiellen Welt auch Grafiken, Animationen und Texte aus der App zu sehen sind. Im Fall von Pokémon können die Kreaturen über den Kamerabildschirm gefangen werden. Das kann genauso für die Anzeige von Produktbewertungen oder Preisinformationen genutzt werden.

Nach der Beliebtheit von Pokémon können wir jetzt viele weitere und neue erweiterte Realität Apps erwarten und die Investitionen in deren Entwicklung wird wachsen. Weiter in der Zukunft können wir damit rechnen, dass erweiterte Realität zumindest teilweise die traditionellen Displays ersetzen wird und dass Informationen, die normalerweise über den Smartphone-Bildschirm gelesen werden, direkt auf beispielsweise Brillenlinsen übertragen werden.

Marketing und mobile Entwicklung:

Das alles klingt toll und spannend, aber warum sollte das den Marketer interessieren? Weil der Großteil dieser Konzepte, die für die Nutzung von Apps entwickelt werden, auf die Verbesserung der Lebensqualität und der Kundenerfahrung konzentriert sind. Wenn ein Unternehmen es schafft, Services anzubieten, die zum Beispiel die Bankangelegenheiten merklich erleichtern, ist es wahrscheinlich, dass die Kunden ihren bisherigen Anbieter verlassen. 

Hochwertig optimierte mobile Erfahrungen sind eine gute Investition und ein Wettbewerbsvorteil. Eine auf mobilen Geräten gut angezeigte und funktionierende Website ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass der Nutzer ausschließlich leicht zu lesende und attraktive Online-Angebote wählt. Auch abgesehen von Websites sollte die Nutzererfahrung beachtet werden, wenn überlegt wird, die die anderen Aktionen des Unternehmens in die mobile Welt übertragen und welche Informationen den Kunden durch die Nutzung der neuen Technologien angeboten werden können.

Liana Technologies kann durch die LianaMobile-Abteilung Unternehmen besondere und nahtlose Business-Lösungen für die Vermarktung von Produkten und Services anbieten, wie zum Beispiel die Integration eines mobilen Service als Teil des Online Shops. 

Wenn Sie sich in der Zukunft auf die Verbesserung der Kundenerfahrung auch auf mobilen Geräten konzentrieren wollen, kontaktieren Sie uns, damit wir gemeinsam individuelle Lösungen für Sie besprechen können.