sr-skip-to-main-content sr-skip-to-main-menu sr-skip-to-footer-menu

Suche

blog-type

Artikel Guide Video Infografik Webinar Podcast

Spam-Traps und 12 andere Fallen, die jeder E-Mail Marketer kennen sollte

0
Spam-Traps und 12 andere Fallen, die jeder E-Mail Marketer kennen sollte
share

E-Mail Marketing ist eine Fähigkeit, die, wenn sie richtig ausgeführt wird, den höchsten ROI aller Marketing Aktivitäten bringen kann. Gleichzeitig ist es eine Marketing-Form, in der die Qualität und die Wahl der Tools eine besonders große Rolle spielen. 

Der wichtigste Aspekt im E-Mail Marketing – und gleichzeitig die größte Herausforderung – ist die Gewährleistung, dass die Nachrichten bei den Empfängern ankommen. Es erreichen uns nie alle E-Mails – Kaum jemand würde das wollen, denn so würden unsere Inboxen mit Müll überflutet werden. Die E-Mail-Service-Anbieter stellen sicher, dass die Flut an Spam nicht bei uns ankommt und dass unsere Informationen sicher sind. 

Kann das Marketing- und Kommunikationsteam aber beeinflussen, ob die Newsletter bei den Empfängern ankommen und was sollten Unternehmen von ihrem E-Mail Marketing Anbieter erwarten können? Im Artikel finden Sie 13 Tipps, durch die Sie die besten Ergebnisse erreichen können.

1. Aufmerksamkeit bei der Wahl des Partners

Alles beginnt mit der Wahl des Anbieters des E-Mail Marketing Tools. Jeder Anbieter hat eine eigene Arbeitsweise, und kann deswegen den Empfang der Nachrichten besser oder schlechter gewährleisten als andere. Betreiber mit einem eigenen Deliverability-Team, die jeden einzelnen Kunden überprüfen und den Empfang der Nachrichten beeinflussen können, agieren hier im Allgemeinen besser als zum Beispiel Online-Tools, für die sich jeder anmelden kann. Aktuelle Statistiken zu den Unterschieden zwischen verschiedenen Anbietern können leicht über Suchmaschinen gefunden werden, und sie werden auch zum Beispiel über eConsultancy veröffentlicht. 

Eine Frage, die man sich bei der Wahl eines Partners stellen sollte, ist: Wen kann ich anrufen, wenn ich Hilfe brauche – oder kann überhaupt jemand erreicht werden? Liana Technologies hat ein Experten-Deliverability-Team, das sicherstellt, dass die Nachrichten zuverlässig bei den Empfängern ankommen. Das Team versichert, dass die Server, die Inhalte der Nachrichten und die Register in Ordnung sind.

2. Eine hochwertige Mailingliste sammeln

Die Zeit für gekaufte Listen ist vorbei, und professionelle Marketer sammeln die Empfängerlisten selbst zum Beispiel über Anmeldeformulare auf der Website. Gekaufte Listen sind gefährlich, da sie Spam-Trap-Adressen enthalten können und sich die Empfänger nicht für die Nachricht interessieren – Das schwächt die Öffnungs- und Klickraten und verschlechtert deswegen die Bounce Rate. Sie können hier 31 Tipps zum Sammeln einer hochwertigen Mailingliste lesen.

3. Die Domaineinstellungen beachten

E-Mail Marketing Tools nutzen zum Senden der Nachrichten eigene Server, die meisten Nachrichten werden aber im Namen des Unternehmens und über ihre Domain gesendet. In dem Fall sollten die Unternehmen den Servern "die Genehmigung geben", mit den Domaineinstellungen zu senden, indem DomainKeys Identified Mail und Sender Policy Framework genutzt werden.

Manchmal sollte auch die eigene Domain für die Sendung in Betracht gezogen werden, wenn die Einstellungen nicht mit der Hauptdomain des Unternehmens verbunden werden können. Dabei ist wichtig zu beachten, dass eine neue Domain ein paar Wochen vor der ersten Sendung registriert werden muss und dass die Domain für Anmeldungen und Abmeldungen die Gleiche sein muss wie in der E-Mail-Sendung.

Anbieter von professionellen E-Mail Marketing Tools können Hinweise geben und dabei helfen, die Einstellungen richtig durchzuführen. Für die IT-Abteilung sind sie zumeist eine Kleinigkeit, die nur ein paar Minuten dauert. Die Anbieter kümmern sich auch darum, dass die Einstellungen aktuell bleiben, wenn sich die Anforderungen des Servers ändern.

4. Authentische E-Mail-Adressen verwenden

Für die Sendung, als Reply-To-Adresse für Antworten und den Empfang von Urlaubsnachrichten sollten immer authentische E-Mail-Adressen verwendet werden. Vermieden werden sollten Adressen wie zum Beispiel "[email protected]".

5. Bounces und Autoresponder verwalten

In modernen E-Mail Marketing Tools ist es möglich, die Einstellungen so vorzunehmen, dass die automatischen Antworten nicht an die Absenderadresse gesendet werden – Was praktisch ist, denn niemand möchte tausende Urlaubsnachrichten in seiner Inbox finden. Manche Server deuten das aber als Zeichen für Massenversand und potentiellen Spam. Deswegen sollte für den Empfang der Urlaubsnachrichten und anderen automatischen Benachrichtigungen eine eigene Inbox erstellt werden, in die die Nachrichten geleitet werden. 

6. Hochwertige Inhalte anbieten

Wichtig ist, dass die Nachrichten regelmäßige, hochwertige und für die Empfänger interessante Inhalte enthalten. Zu guten Inhalten gehören neben interessanten Informationen auch eine attraktive technische und graphische Realisierung und zum Beispiel mobile Optimierung. Es lohnt sich, die Empfänger regelmäßig nach Feedback zu fragen und die Inhalte dementsprechend anzupassen. Auch die Berichte lassen erkennen, welche Inhalte der Nachricht die Leser am meisten und am wenigsten interessieren. OR und CTR also die Öffnungs- und Klickrate zeigt, ob die Inhalte den Erwartungen entsprechen. Gute Zahlen zeigen den Betreibern von Servern und anderen Filtern auch, dass das Unternehmen keinen Spam sendet. 

7. Den technischen Regeln für Newsletter folgen

Die Inhalte sollten technisch richtig erstellt werden. Das Senden von E-Mail-Nachrichten als ein großes Bild ist zum Beispiel Teil der Vergangenheit. Der Text muss ein authentischer Text sein und Bilder sollten echte Bilder sein, die keinen Text enthalten. Auch das Verhältnis zwischen Text und Bild muss beachtet werden: Nachrichten mit zu vielen Bildern werden häufig als Spam erkannt. In vielen Tools gibt es eine Spamfilter-Analyse, die zeigt, wenn das Bild-Text-Verhältnis schlecht ist.

Durch zu große Anhänge kann es auch passieren, dass die Nachrichten nicht bei den Empfängern ankommen. Aber die Spam-Analysen der E-Mail Marketing Tools zeigen in der Sendungsphase, wenn die Größe der Nachricht die vorgeschriebene Grenze überschreitet. Viele Services reduzieren auch die Größe der Bilder bei Bedarf automatisch, um die Sendung zu optimieren.

8. Regelmäßiges Senden von Nachrichten

Spammer senden normalerweise große, unregelmäßige Sendungen. Ein Marketer, der kontinuierlich, einheitlich und regelmäßig Nachrichten sendet, unterscheidet sich klar davon. Für den Aufbau eines guten Images ist es wichtig, dass nach der ersten Sendung regelmäßig E-Mail Marketing Kampagnen gesendet werden – zum Beispiel in Form eines monatlichen Newsletter.

9. Anzahl und Gründen für Abmeldungen folgen

Verlassen die Empfänger die Mailingliste oder melden sie die Nachrichten als Spam? Umso häufiger die Empfänger das tun, desto schlechter ist das Image des Absenders. Natürlich muss es in jeder E-Mail Marketing-Nachricht die Möglichkeit geben, sich von der Mailingliste abzumelden, die Empfänger sollten aber nach dem Grund gefragt werden. So kann verfolgt werden, warum Leser verloren werden: Werden die Nachrichten als Spam angesehen oder interessieren die Inhalte die Empfänger nicht mehr.

10. Die Mailingliste sauber halten

Große, inaktive Mailinglisten gefährden die Sendung der E-Mail Marketing Kampagnen und erzeugen sinnlose Kosten. Deswegen sollte sichergestellt werden, dass das E-Mail Marketing Tool inaktive E-Mail-Adressen nach einer gewissen Zeit oder nach einer bestimmten Anzahl von Sendungen von der Mailingliste entfernt.

Zusätzlich sollten regelmäßige Reinigungskampagnen durchgeführt werden, in denen die Empfänger gebeten werden, Interesse an zukünftigen Nachrichten auszudrücken. Das kann zum Beispiel als automatische Drip-Kampagne durchgeführt werden, die aus attraktiven Nachrichten besteht, auf die zumindest jeder mäßig interessierte Leser reagieren würde. Die letzte Nachricht einer Drip-Kampagne kann das Bedauern des Unternehmens ausdrücken, dass sich der Empfänger nicht für die Nachrichten interessiert und sie keine weiteren Nachrichten senden werden, aber hoffen, dass sich der Empfänger wieder für die Mailingliste einträgt, falls er wieder Interesse haben sollte.

Zudem sollten Unternehmen durch die Urlaubsnachrichten und anderen automatischen Antworten gehen und entscheiden, ob sie die Empfänger von der Mailingliste entfernen. Die meisten E-Mail Marketing Tools löschen inaktive E-Mail-Adressen schlussendlich automatisch, denn die inaktiven Adressen können zur Spam-Trap werden, durch die E-Mail Marketing Kampagnen im Spam-Ordner landen können.

11. Double-Opt-In bei der Anmeldung zur Liste nutzen

Eine neue Studie der Unternehmensberatung Absolit zeigte, dass vier der 41 untersuchten Online-Händler das Double-Opt-In-Verfahren nicht nutzen, obwohl das Verfahren in Deutschland vorgeschrieben ist. Das bringt neben der fehlenden Rechtssicherheit auch weitere Probleme.

So können auf der Liste falsche oder inaktive Adressen landen, die Tippfehler beinhalten oder die absichtlich falsch eingetragen wurden. Das kann durch das Double-Opt-In-Verfahren vermieden werden – Da der Abonnent, der sich zum Beispiel über die Website eingetragen hat, eine Nachricht erhält, über die er seine Anmeldung bestätigen muss. So kann sichergestellt werden, dass die E-Mail-Adressen echt sind und keine Spam-Trap-Adressen auf die Mailingliste eingetragen werden.

12. Analyse-Tools nutzen

Mit den Analysen der E-Mail Marketing Tools kann schnell überprüft werden, ob Spam-Probleme auftreten können: Es zeigt zum Beispiel an, ob das Bild-Text-Verhältnis richtig ist, die Links funktionieren usw. 

+ Spam-Trap-Adressen – Was ist das und warum sind sie gefährlich?

Spam-Traps sind von den Spambeobachtern der E-Mail-Service-Anbieter und E-Mail-Server (Blacklister) aufgestellte Fallen, um Spammer zu fangen – Leider landen aufgrund der gleichen Probleme auch ehrliche E-Mail Marketer in diesen Fallen. Spam-Traps sehen zunächst wie normale E-Mail-Adressen aus, aber sie sind es nicht – Entweder waren sie es nie oder sind es nicht mehr. Sie werden nur dafür verwendet, Spammer zu erkennen. 

Es kann sein, dass Unternehmen ohne ihr Wissen Nachrichten an Spam-Trap-Adressen senden. Je nachdem welche Falle aufgestellt wurde, kann eine einzige Adresse schon den Erfolg einer gesamten Sendung negativ beeinflussen. Wie kann das passieren?

Normalerweise landen Spam-Traps folgender Weise auf der Mailingliste:

  • Die Spam-Trap-Adresse wurde über eine gekaufte Liste zur Mailingliste hinzugefügt, die durch "Scraping" erstellt wurde. Scraping meint, dass Websites automatisch nach Namen durchsucht werden – wodurch auch die Adressen gesammelt werden, die als Falle dort aufgestellt wurden. Denn es sind Adressen, die nur von der Scraping-Technologie gesehen und gesammelt werden können.
  • Eine E-Mail-Adresse, die früher auf der Mailingliste eingetragen wurde, aber jetzt nicht mehr existiert, wird als Spam-Trap-Adresse genutzt. Da die Adresse nie von der Mailingliste entfernt wurde, erkennt der Spambeobachter, dass das Unternehmen kein professionelles E-Mail Marketing durchführt und definiert das Unternehmen als Spammer.
  • Einer der Abonnenten hat seine E-Mail-Adresse falsch geschrieben oder die falsche E-Mail-Adresse zum Beispiel als Login-Adresse angegeben, wodurch eine Adresse auf der Mailingliste steht, die nicht existiert.

Das klingt ernst, und ist es auch. Ob die Nachrichten bei den Empfängern ankommen, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Professionelle E-Mail Marketing Tools helfen, Spam-Probleme zu vermeiden, und bieten Unterstützung und Tipps. Außerdem zeigen sie den Nutzern immer, was es neues in Sachen Spam zu beachten gibt.

LianaMailer ist ein E-Mail Marketing Tool, das sich Ihren Bedürfnissen anpasst. Zudem kümmert sich unser Expertenteam um die Technologie und leitet unsere Kunden bestmöglich zum Erfolg. 

Kontaktieren Sie uns oder fordern Sie eine Demo an, wenn Sie gewährleisten wollen, dass Ihre Nachrichten bei den Empfängern ankommen, oder wenn Sie mehr über E-Mail Marketing erfahren wollen.