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6 E-Mail-Marketing-Tipps für Hotels

Kontaktieren Sie uns Jul 27, 2017
6 E-Mail-Marketing-Tipps für Hotels E-Mail-Marketing kann beim Aufbau einer persönlichen Kundenbeziehung helfen.

E-Mail-Marketing ist nach wie vor die effektivste Marketingmaßnahme. Da außerdem 77 % der Konsumenten E-Mails gegenüber anderen Online-Kanälen bevorzugen, darf es im Marketing-Mix nicht vergessen werden.

Aber warum ist E-Mail-Marketing besonders wichtig für Hotels? Hier sind sechs Tipps, wie es optimal genutzt werden kann.

1. Genehmigung einholen

Im Vergleich zu anderen Branchen können Hotels Kundendaten relativ leicht aus Buchungen generieren. Dabei ist es wichtig sicherzustellen, dass die Gäste auch die Erlaubnis geben, Newsletter und Angebote per E-Mail zu empfangen. So verlangt es die Gesetzgebung.

Die Möglichkeiten, die Abonnentenliste zu vergrößern, sind vielfältig, z. B. indem eine Check-Box für das Newsletter-Abonnement während des Buchungsvorgangs eingebunden wird oder ein Pop-Up für die Anmeldung zur Website hinzugefügt wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich jemand für einen Newsletter anmeldet, erhöht sich, wenn man im Gegenzug Nachlässe gewährt.

Bild: Matfen Hall gewährt für die Newsletter-Anmeldung Rabatte.

2. Persönliche Beziehung aufbauen

E-Mail-Marketing kann helfen, eine persönlichere Beziehung zum Kunden aufzubauen. Dabei ist Personalisierung jedoch eine unverzichtbare Voraussetzung und Nachrichten müssen auf persönliche Interessen abgezielt werden. Ein Beispiel: Ein Gast, der regelmäßig das Restaurant benutzt, schätzt höchstwahrscheinlich spezielle Dinner-Angebote.

Durch die Erstellung von Segmenten aus vorhandenen Daten lassen sich verschiedene Zielgruppen erstellen, denen dann entsprechende Inhalte zugesendet werden. Wenn Nachrichten personalisiert sind, erhöht sich die Klickrate um durchschnittlich 14 % und die Conversion Rate um 10 %.

3. Geeignete Anlässe finden

Zielgerichtete Nachrichten, die den Interessen der Kunden entsprechen, sind eine gute Möglichkeit, in Kontakt zu bleiben. Aber es gibt noch mehr Gelegenheiten, einen Newsletter zu versenden, wie z. B. Geburtstage oder spezielle saisonale Angebote. Auch wenn ein Kunde seinen nächsten Aufenthalt noch nicht geplant hat, kann ein besonderes Angebot dazu beitragen, ihm einen kleinen Schubs in Richtung Buchung zu geben.

Bild: Best Western vergibt 1.000 Bonuspunkte als Geburtstagsgeschenk (Quelle).

4. Den Kunden auf seinem Weg begleiten

Schon vor seinem Aufenthalt kann man den Kunden auf seinem Weg begleiten: Mit sog. Pre-Stay-E-Mails lässt sich schon vor Ankunft sicherstellen, dass alles wunschgemäß vorbereitet ist. Mögliche Inhalte sind z. B.:

  • die Frage nach besonderen Wünschen
  • das Angebot einen Tisch im Restaurant zu reservieren
  • ein Überblick über mögliche Freizeitaktivitäten
  • Informationen zur Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Bild: Das Dromoland Castle Hotel bietet bereits vor Ankunft seine Dienstleistungen an (Quelle).

Für ein Follow-Up nach dem Aufenthalt sind Post-Stay-E-Mails eine gute Möglichkeit, mit dem Gast in Kontakt zu bleiben. Auf den Inhalt bezogen sind solche E-Mails die perfekte Gelegenheit, um Feedback einzuholen. Dies hilft nicht nur dabei, Services zu verbessern, sondern bietet auch die Möglichkeit, auf die Erfahrungen des Gasts während seines Aufenthalts zu reagieren – unabhängig davon, ob diese positiv oder negativ sind. Um die Antwortrate zu erhöhen, kann z. B. ein Rabatt für die nächste Buchung angeboten werden.

Das Hansar Bangkok Hotel bittet nach dem Aufenthalt um ein Feedback und gewährt einen Nachlass für die nächste Buchung (Quelle).

5. Wertvolle Inhalte schaffen

Wenn es um den Inhalt des Newsletters geht, muss man nicht immer Rabatte oder spezielle Dienstleistungen anbieten. Im Grunde genommen sind alle Inhalte gut, die einen Mehrwert für den Gast bieten. Das können z. B. auch Hinweise auf interessante Veranstaltungen oder Tipps zur hotelnahen Freizeitgestaltung sein. Die verschiedenen Segmente haben unterschiedliche Interessen – das muss bei der Konzeption des Newsletters bedacht werden.

6. E-Mail-Marketing automatisieren

Pre- und Post-Stay-E-Mails, Willkommens-Nachrichten, Geburtstagskarten, Weihnachtsangebote, monatliche Newsletter... Es ist kaum zu schaffen, das E-Mail-Marketing ohne Automatisierung durchzuführen. Eine Automation-Plattform kombiniert Daten aus verschiedenen Quellen und hilft dabei, das E-Mail-Marketing zu managen.

Außerdem können Ergebnisse getrackt und Kampagnen evaluiert werden – ohne zusätlichen Arbeitsaufwand. Der Erfolg einer Kampagne kann z. B. durch folgende Kennzahlen gemessen werden:

  • die Öffnungs- und Klickraten
  • Heatmaps des Newsletters
  • die Zahl der Anfragen und Buchungen aufgrund eines Newsletters

Auf diese Weise kann man relativ einfach nachvollziehen, welche Angebote und Dienstleistungen gerne angenommen werden, so dass Inhalte und Ausrichtung der nächsten Kampagne entsprechend der Kundenbedürfnisse angepasst werden können.

Im Vergeich zu anderen Marketingaktivitäten ist E-Mail-Marketing relativ kostengünstig und hat einen hohen ROI. Gemäß des DMA National Email Report gibt eins von fünf Unternehmens einen ROI von 70:1 für das E-Mail-Marketing an.

Die Investition in eine professionelle Software und eine Marketing-Automation-Plattform sind unverzichtbar und Grundvoraussetzung für ansprechende Ergebnisse. Hier finden sich Hinweise, wie man die ideale Newsletter-Software findet und wie der Einstieg in das automatisierte Marketing gelingt.

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Nina Hendschke

Nina ist als Marketing Coordinator für den deutschen Markt bei Liana Technologies beschäftigt und hilft unseren deutschen Kunden dabei, Digital Marketing Rockstars zu werden. Außer ihrem Job liebt sie die finnische Natur genauso wie Konzerte, Musikfestivals und Reisen. Mehr auf Ninas LinkedIn-Profil.

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