Gefangen in der E-Mail-Marketing-Routine? Hier sind 6 + 5 Tipps, wie Sie Ihre Newsletter zu neuem Leben erwecken

Blog aktualisiert: 16.09.2019 0

Guten Content für Ihre Newsletter finden Sie überall – Sie müssen nur wissen wo und wie Sie ihn für sich nutzen können.

Aber warum sollten Sie so einen hohen Aufwand betreiben? Weil Newsletter eine sehr effektive, persönliche und messbare Art der Kommunikation sind und ein verlässlicher Kanal in B2C- und B2B- Marketing und Kommunikation. Außerdem hat E-Mail-Marketing den höchsten ROI aller Marketingkanäle.

Newsletter mit ansprechendem Content verschaffen Ihnen Leser, die einen hohen Wert für Ihr Unternehmen haben – entweder im monetären Sinne, oder aber Sie verfügen über einen anderen Wert, der wichtig für Ihr Unternehmen ist.

E-Mails sind der am meisten nachgefragte Content, den Ihre Kunden erhalten möchten. Durchschnittlich erhalten Personen bis zu 90 E-Mails am Tag. Es gilt also, sich von dieser Masse an E-Mails abzuheben, auch wenn dies durchaus ein anspruchsvolles Unterfangen ist.

Wie finden Sie passende Inhalte für Ihre Newsletter?

Unabhängig von Ihrem Fachgebiet können Sie die Inhalte für Ihre Newsletter bei Mitbewerbern, Mitarbeitern, Kunden und anderen Interessengruppen finden. Ihre Newsletter sollten immer darauf abzielen, Ihre Leser zur Interaktion zu bewegen.

Andere Quellen zur Themenfindung sind:

  • Google-Trends
  • Benchmarking betreiben
  • Google Keyword Recherche
  • Medienbeobachtung

Ideen für Ihre Newsletter

1. Informativer oder lehrreicher Content

Egal aus welchem Bereich Sie kommen, Sie sollten Ihre Themen aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten und Ihren Lesern – neben einem Mehrwert – verschiedene Perspektiven zu dem jeweiligen Thema anbieten. Erstellen Sie Artikel in lockerer Sprache und fügen Sie  illustrierende Bilder bei. Verwenden Sie Infografiken. Veröffentlichen Sie hin und wieder lange Artikel, die sich sehr intensiv mit einem Thema auseinander setzen.


Liana Technologies verwendet Infografiken, um Artikel zu unterstützen und zusammenzufassen. Infografiken sind eine hervorragende Möglichkeit, um Traffic aus Ihren Newslettern auf Ihren Blog oder Ihre Webseite zu generieren.

Heutzutage geht der Trend zwar definitiv zu kürzeren Newslettern. Allerdings könnten Ihre Leser z. B. aus dem juristischen Bereich kommen und daher eine längere Ausführung bevorzugen.

Sorgen Sie dafür, dass Sie Ihren Newslettern einige ausgewählte, kurze Themenanschneidungen beifügen und die Interessierten dann auf Ihrer Webseite oder einer Landing Page weiterlesen können. Ihr Newsletter ist immer die Einladung dazu, sich weitergehend mit Ihrem Content zu beschäftigen.

Wenn Sie einen Blog oder einen Newsbereichauf Ihrer Webseite haben, den Sie gerne in Ihren Newslettern erwähnen würden, können Sie das sehr einfach über Ihr RSS-Feed tun. Der Feed wird automatisch in Ihren Newsletter importiert. Für Marketer, die wenig Zeit haben, ist ein RSS-Feed ein wahrer Segen.

Auch Videos eignen sich hervorragend als Newsletter-Content. Lesen Sie hier, wie Sie Video-Content erstellen können

2. Fallbeispiele von Kunden oder Mitarbeiterstories

Einer der größten Pluspunkte sind die wahren Geschichten, die Sie über Ihre Kunden erzählen können – besonders wenn Sie auf Fakten und Zahlen basieren. Wenn Ihre Kundenreferenzen oder Mitarbeiterstories bisher nur als Artikel vorliegen, können Sie diese beispielsweise in ein Video oder eine Infografik umgestalten. Achten Sie dabei auf die Zielgruppe Ihres Newsletters: Potenzielle Mitarbeiter interessieren sich zum Beispiel besonders für Mitarbeiterstories, Prospects eher für Kundenreferenzen.

3. Einsichten aus dem Unternehmen oder der Branche

Ihr Unternehmen ist voll mit Experten. Verleihen Sie diesen Experten eine Stimme. Die Gesichter hinter Ihrem Unternehmen bringen Sie näher zu den Menschen. Tipp: Investieren Sie in gutes Kameraequipment und lassen Sie einen Experten moderieren, der z. B. die Mitarbeiter direkt vor der Kamera interviewt. So erhalten Sie professionelle und glaubwürdige Videos.

4. Herausforderungen

Wenn Sie offen über mögliche Herausforderungen berichten, bauen Sie schnell eine Beziehung zu Ihren Kunden auf, da jeder irgendwann Herausforderungen gegenübersteht. Ihr Newsletter ist eine gute Plattform, um von Stolpersteinen zu berichten, die Sie erfolgreich überwunden haben. Warum erstellen Sie nicht eine "Unsere größten Herausforderungen 2019"-Compilation am Ende des Jahres?

5. Messen und Events

Messen und Events sind eine wichtige Möglichkeit, sich über die neuesten Entwicklungen auf dem Markt zu informieren, allerdings hat nicht jeder Zeit, diese zu besuchen. Sparen Sie Ihren Kunden Zeit und teilen Sie Ihnen mit, was Sie dort gelernt haben. Zusammenfassungen Ihrer eigenen Events oder die Teilnahme an einer Branchenexpo oder anderen Veranstaltungen, ergeben guten Content für Ihren Newsletter. So können Sie sich als aktives Mitglied Ihrer Branche präsentieren und vergrößern so Ihren Expertenstatus. Fügen Sie echte Bilder und kleine Videos bei.

6. Andere Arten von Content

Denken Sie auch an diese Möglichkeiten:

  • Werbe-Newsletter
  • Kommunikations-Newsletter, die auf Markenaufbau abzielen und die Kunden binden
  • News und aktuelle Ereignisse
  • Spendensammlung
  • Leadgenerierung
  • Begrüßung neuer Kunden und Vorstellung des Unternehmens
  • Beratung der Kunden zu den Produkten
  • Event-Einladung
  • Aktivierende Nachrichten für passive Kunden
  • Belohnung loyaler Kunden
  • Geburtstagsmails, Jubiläumsmails etc.
  • Gewinnspiele
  • Saisonale Grüße

Dinge die Sie beachten sollten, wenn Sie einen Newsletter erstellen

1. Interaktivität

Die Öffnungsraten Ihrer Newsletter nicht mehr die wichtigste Kennzahl. Diese Zahl informiert Sie darüber, wie viele Leute Ihren Newsletter geöffnet haben, aber viel wichtiger ist, dass Sie wissen, dass Sie Eindruck hinterlassen haben.

Sie möchten eine Handlung des Lesers auslösen. Eine Aktion auszulösen, ist der wahre Wert Ihres Contents, so dass Ihre Abonnenten Ihre Newsletter auch in Zukunft lesen werden.

Interaktivität ist momentan einer der größten Trends im Content Marketing. Der Grund dafür ist, dass der Leser sich so intensiver mit dem Content auseinandersetzt.

Warum Interaktivität so wünschenswert ist: Auseinandersetzung mit dem Content bedeutet, dass hier eine Beziehung aufgebaut wird und Vertrauen entsteht.

Interaktiver Content könnte sein:

  • Fragebögen
  • Umfragen
  • bewegte Bilder mit mehreren Links zu unterschiedlichem Content
  • Videos

Mit dem Einzug des mobilen Zeitalters, erwarten die Menschen app-ähnliche Interaktivität auch von anderen Medien. Statischer Content muss immer besonders wertvoll für den Leser sein und genau auf ihn abgestimmt - wie z. B. juristische Texte oder industriespezifische Texte, die der Leser erwartet.

Sie verlieren viele Möglichkeiten, wenn Sie Interaktivität nicht nutzen, um die Aufmerksamkeit Ihrer Leser zu erwecken.

2. Call-To-Action (CTA)

Ihr Call-To-Action ist aufgrund der Interaktivität wichtiger als je zuvor. Verwenden Sie eindeutig voneinander getrennte Bereiche mit eigenen Call to Actions in Ihrem Newsletter. Es ist empfehlenswert, nur ein Thema pro Newsletter mit nur einem Call to Action zu diesem Thema zu haben. Wenn Sie mit der Mail ein bestimmtes Ziel verfolgen, macht es dies viel einfacher für Sie und den Leser.

A coherent email is easy to read and its different parts form a logical entity – if the letter has too many different themes, the newsletter easily becomes confusing.


Trellos Newsletter hat klar getrennte Abschnitte mit jeweils eigenem CTA. Das macht es einfach für den Leser, den Content zu scannen und auf das zu reagieren, was am interessantesten ist.

3. Barrierefreiheit

Barrierefreiheit ist derzeit eins der zentralen Themen in der digitalen Welt. Die internationale WCAG (Web Content Accessibilty Guidelines) und die EU-Richtlinie über Barrierefreiheit im Web, haben den Ausschlag für dieses Thema gegeben.

Dies betrifft auch Newsletter-Templates. Denken Sie daher daran, Ihren Newsletter nicht zu extravagant zu gestalten, so dass die Leser sich gut in der Navigation zurecht finden und nicht zu lange suchen müssen. Verwenden Sie keine extrem blinkenden Bilder. Verwenden Sie Farben und Kontraste, die auch von visuell eingeschränkten Personen gelesen werden können.

Auf der Suche nach einem guten Newsletter-Tool?

4. Scannbarkeit

Die Scannbarkeit eines Newsletters zahlt sich aus, da ein Leser in der Regel keine Zeit hat, sich auf jedes Wort im Newsletter zu konzentrieren. Scannbarkeit bedeutet, dass man einfach die Hauptthemen und verschiedenen Abschnitte des Textes ausmachen kann. Scannbarkeit sollte besonders auch in Blogartikeln beachtet werden, da ein langer Text ohne Absätze nicht leserfreundlich ist.

Die Scannbarkeit von Newslettern wird verbessert, indem Sie:

  • nur ein Thema pro Absatz abdecken.
  • Aufzählungszeichen oder Nummerierungen verwenden.
  • Abschnitte klar voneinander unterschieden werden können.
  • kurze und knappe Sätze statt lange verwenden.
  • visuelle Highlights setzen (Farben, Schriften, CTA, Links).
  • Emotionen erwecken: Unterhaltung und Überzeugung

Wenn Sie Content für Newsletter erstellen, denken Sie daran, dass Sie Texte für einen anderen Menschen erstellen, der diese liest. Diese Person möchte – genau wie Sie – unterhalten werden. Emotionen auf der anderen Seite zu erwecken, ist nicht immer einfach, aber die Zeit dafür ist gut investiert.

Neben lustigem und Content mit Charakter, sollten Sie Ihren Leser immer auch von Ihren Produkten oder Dienstleistungen überzeugen wollen. Dabei helfen Ihnen Zahlen, Fakten und z. B. nähere Ausführung von Dritten (wie z. B. Referenzen und Kundenrezensionen). Im besten Fall ist dies jemand, an den sich der Leser wenden kann (z. B. ein Mitarbeiter) oder jemand, dessen Meinung zum Thema besonders wichtig ist, wie ein Experte auf dem entsprechenden Gebiet.

5. Konzentrieren Sie sich auf den Leser, nicht auf sich selbst

Auch gute Texte können beim Leser eine Gegenreaktion heraufbeschwören, wenn sie sich zu sehr nach Angeberei anhören. Es ist wichtig, dem Leser die speziellen Vorteile für ihn näher zu bringen und die Dinge aus seiner Sicht zu sehen und zu erzählen. Sie sollten Ihren Lesern mitteilen, wie diese von Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung profitieren können und nicht damit werben, was "Sie haben" oder "Sie machen". Wenn die oben genannte Sicht aus Leserperspektive schwierig für Sie ist, sollten Sie zunächst überprüfen, ob der geplante Content wirklich relevant für den Leser ist.

Eine Sache ist jedoch sicher: Auch wenn Sie denken, dass Sie in der E-Mail-Marketing-Routine gefangen sind, Sie werden niemals ohne Content dastehen. Sie werden evtl. an Stellen suchen müssen, an die Sie bisher nicht gedacht haben oder neue Wege erschließen, um Content zu erstellen. Wenn Ihnen die Zeit oder die Mitarbeiter fehlen, denken Sie darüber nach, einen Teil Ihres Contents eventuell zu automatisieren.

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