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7 Tipps zum Erstellen von Abonnentenprofilen

Kontaktieren Sie uns Jul 2, 2014
7 Tipps zum Erstellen von Abonnentenprofilen Ein Newsletter Abonnentenprofil ist eine Gruppe von Merkmalen, die Ihnen hilft, Ihren Inhalt auf Ihre Zielgruppen abzustimmen und diese zu segmentieren.

Wissen Sie, ob Ihr Leser am anderen Ende männlich oder weiblich ist? Was die Person im Onlineversand bestellt hat, und ob es mehr als einmal war? Und wird Ihr Newsletter von diesem Empfänger aktiv oder passiv gelesen? Die Abonnenten Ihrer Newsletter zu segmentieren und den Inhalt sorgfältig und zielgruppengerecht abzustimmen sind wesentliche Bestandteile von erfolgreichem E-Mail Marketing und Kommunikationsmanagement. Viel zu oft werden Empfänger einfach als gesichtslose Masse angesehen, der man gesammelt denselben Newsletter schicken kann, auf Einzelcharakteristiken wird kein Wert gelegt. Wenn Sie sich davon abheben möchten, sind Newsletter Abonnentenprofile daher sehr hilfreich: sie gestalten Ihr E-Mail Marketing effektiver und bedeutsamer und geben Ihren Empfängern die Aufmerksamkeit, die sie verdienen.

Was sind Abonnentenprofile?

Ein Abonnentenprofil ist eine Sammlung von Empfängermerkmalen, die dabei hilft, Ihren Inhalt sorgfältig zu segmentieren und zielgruppengerecht zu gestalten. Sie können mit 2 bis 4 verschiedenen Segmenten starten, auf die Sie Ihre Aktionen oder einfachTeilbereiche des Newsletters abstimmen. 

7 Tipps zur Erstellung von Abonnentenprofilen

1. Ein Auge für's Detail

Wenn ein Interessent eine E-Mail-Liste abonniert, fragen Sie die Person ruhig nach mehr Details als nur der E-Mail Adresse. Nichtsdestotrotz sollte das Abonnieren simple und nicht zu kompliziert gehalten werden, die richtige Menge an Fragen ist entscheidend. Mit ein oder zwei Details mehr, die Sie erfragen, sind Sie auf der sicheren Seite, solange die Fragen relevant sind und gut genutzt werden.

Vergessen Sie das Nachhaken auch nicht, wenn sich jemand von Ihrer Liste abmelden sollte. Die Gründe dafür könnten wertvolle Informationen für Ihre zukünftigen Marketinganstrengungen enthalten. Ein "Warum möchten Sie sich abmelden" Auswahlmenü mit einigen möglichen Gründen neben dem "Abmelden" Button reicht schon aus. Ein zusätzliches Textfeld für eine ausführlichere Begründung bietet auch den Kommunikativeren eine Chance für Feedback. Profile der Abmelder helfen Ihnen, zu analysieren, was Sie gut machen und wo noch Bedarf zur Verbesserung ist.

2. Integrationen

Der Hintergrund und die Merkmale der Newsletterabonnenten sind meist schon bekannt, werden aber trotzdem nicht vollends ausgeschöpft - wenn die Informationen irgendwo in den Tiefen eines CRM-Systems oder einer anderen Datenbank schlummern, zum Beispiel. Integrationen zwischen existierenden Datenbanken und E-Mail Marketing Plattformen sind ein effektiver Weg, von den bereits gesammelten Daten zu profitieren. Eine Integration leitet automatisch Informationen vom einen in das andere System weiter und erleichtert so die Erstellung von neuen E-Maillisten, die auf den Merkmalen der Abonnenten und Informationen, die über einen längeren Zeitraum gesammelt wurden, basieren. Schon kleine Anpassungen lassen den Newsletter persönlicher und überzeugender wirken. 

3. Umfragen

Umfragen sind ein wertvolles Werkzeug, um neue Einblicke über Ihre Abonnenten zu gewinnen. Außerdem sind sie ein interatkiver Kanal, der Ihre Empfänger noch mehr in Ihre Kommunikation einbindet. Es besteht kein Zweifel, dass Ihre loyalsten Leser sich darüber freuen würden, mit ein bisschen extra Informationen persönlichere Newsletter zu bekommen. Umfragen können auch dazu genutzt werden, den Inhalt den Kundenwünschen entsprechend zu gestalten. 

In der Realität werden Umfragen auf verschieden Art und Weise ausgeführt. Eine Möglichkeit ist beispielsweise, eine On-Page Umfrage, die auf der Unternehmenswebseite oder auf einer Landingsite plaztiert ist, zu erstellen. Diese Art von On-Page Umfragen sind für Sie richtig, wenn Sie ein bisschen mehr als Ja/Nein Antworten haben und Ihren Lesern die Möglichkeit zugestehen möchten, ihre eigenen Antworten zu formulieren. Die andere Option ist, sogenannte "Ein-Klick" Umfragen im Newsletter selbst zu platzieren. Der Vorteil dieser Umfragen ist naheliegend: Sie sind einfach und schnell zu beantworten. Auf der anderen Seite versorgen sie Sie nicht mit gründlichen Antworten oder detailliertem Wissen über Ihre Abonnenten. Zusätzlich zu On-Page Umfragen und Ein-Klick Umfragen gibt es außerdem professionelle Anbieter von Umfrage-Software, wie beispielsweise Surveypal.

4. Abonnentenlisten aufpolieren

Anbieter für mietbare und erwerbliche Abonnentenlisten haben nicht unbedingt den besten Ruf auf dem Markt. Es gibt aber auch qualitativ hochwertige Datenbankanbieter, die Sie mit zusätzlichen Kontakten versorgen und Ihnen somit helfen können, Ihre Abonnentenlisten aufzupolieren. In den meisten Fällen ist das die bessere Alternative, statt einfach Massenadressen zu kaufen. Zum Beispiel können Sie nach Informationen wie Heimatstadt, Entscheidungsrolle, Finanzielles oder anderen relevanten Merkmalen fragen, die dabei helfen, die Liste zu segmentieren. Bedenken Sie dabei stets die jeweils länderspezifischen Regulierungen.

5. Kaufverlauf

Den Kaufverlauf Ihrer Kunden zu durchstöbern könnte dabei helfen, Abonnenten in Gruppen zu unterteilen. Indem Sie Ihren Kunden Basisprodukte und Dienstleistungen anbieten, an denen Sie interessiert sind, können Sie die Ergebnisse Ihrer E-Mail Marketingkampagnen verbessern und Ihren Empfängern zeigen, dass Sie sich um sie bemühen.

6. Hören Sie auf Ihre Abonnenten

Wie wär's damit, Ihren Abonnenten die Chance zu geben, sich vorzustellen? Als Onlineversandhändler können Sie Ihre Kunden sich selbst betiteln lassen, z.B. "Markentreu", "Schnäppchenjäger", "Spontankäufer", "Bedachter Käufer" etc., oder Sie skizzieren die Variablen, die die Verkaufsentscheidung beeinflussen: "Produktbilder haben einen großen Einfluss auf mich", "Ich richte meine Entscheidungen nach den Meinungen anderer" usw. Je nach Dienstleistung oder Produkt könnte auch Humor als Einteilungskriterium gut funktionieren. Zusammengefasst, wenn Sie Ihre Abonnenten sich Ihnen vorstellen lassen, wird das die Gefahr verringern, dass falsche Profile und eine verzerrte Segmentierung Überhand nehmen. 

7. Marketingautomatisierung

Das Gestalten von Abonnentenprofilen kann als erster Schritt zur Marketingautomatisierung gesehen werden. Jedoch nutzen weder alle Unternehmen Marketinautomatisierungen, noch werden sie von allen überhaupt benötigt. Dennoch ist die Idee hinter Marketingautomatisierungen und Abonnentenprofilen dieselbe: personalisierter und zielgerichteter Inhalt und ein besseres Verständnis Ihrer Empfänger. Die sieben hier erwähnten Tipps können manuell durchgeführt werden, während Marketinautomatisierungen - wie der Name schon sagt - automatisch von Software durchgeführt werden. Auslösergesteuerte Newsletter hängen von vielen verschiedenen Mikrosignalen ab, die die Automatisierungsplattform von verschiedenen Datenquellen sammelt (Social Media, Onlineversandhandel o.ä.).

Praktisch auf der Zielgeraden

Erst kürzlich haben wir eine neue Funktion zu unserer LianaMailer Newsletter Software hinzugefügt.  Dynamische Listen erleichtern die Gestaltung von Abonnentenprofilen und das Zielrichten von Inhalt erheblich.

Mit dynamischen Listen können Sie ganz einfach neue Abonnentenlisten erstellen, indem Sie Ihre Empfänger nach ihren Merkmalen sortieren oder aussortieren, wie zum Beispiel "männlich, über 30, wohnhaft in Berlin". All dies passiert mit nur wenigen Klicks in Ihrer Admin Ansicht. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie die neue Funktion ausprobieren möchten! 

Kontaktieren Sie unsoder lesen Sie mehr über unseren LianaMailer

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